Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

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4olaf
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von 4olaf »

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Zuletzt geändert von 4olaf am Mittwoch 4. März 2026, 23:05, insgesamt 1-mal geändert.
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achim
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Re-Impact: Das Holz das fühlt – und warum das keine Metapher ist

Ich werde jetzt etwas erklären, das die meisten Holzbauer nie gedacht haben.
Nicht weil sie es nicht konnten. Sondern weil sie von der falschen Seite angefangen haben.

Die falsche Frage – und die richtige
Die meisten stellen sich diese Frage:

„Wie bringe ich dem Ball die richtigen Eigenschaften bei?"

Wir stellen uns diese Frage:

„Wie lässt man den Ball das Holz spielen?"

Das klingt nach einem kleinen Unterschied. Es ist ein fundamentaler.

Beim ersten Ansatz zwingt das Holz dem Ball etwas auf.
Beim zweiten gibt der Ball den Impuls – und das Holz antwortet.
Der Ball ist der Dirigent. Das Holz ist das Orchester.

Und wie in jedem Orchester gilt:
Wenn jedes Instrument auf seinen Einsatz wartet und dann in seiner eigenen Stimme antwortet
– entsteht etwas, das kein einzelnes Instrument alleine erzeugen kann.
Was wirklich passiert, wenn der Ball auftrifft

Der Ball trifft nicht auf eine Fläche. Er trifft auf ein wartendes System.

In dem Moment des Aufpralls passiert folgendes – und das alles in Millisekunden:

Die oberste Schicht empfängt den Impuls. Sie gibt ihn weiter – aber nicht einfach durch. Sie übersetzt ihn.
Die nächste Schicht empfängt eine veränderte Information und antwortet darauf. Die weiche Schicht gibt nach
– aber nicht beliebig. Sie dehnt sich, bis die eingelagerte Struktur sagt: bis hierher und nicht weiter.


Dann kommt der entscheidende Moment.

Die harte Schicht, die sich gegen die weiche überdehnt hat, erreicht ihren Schwellenwert – und bricht abrupt ab.
Nicht langsam. Nicht kontinuierlich. Snap.

Kennt ihr die Venusfliegenfalle?

Sie wartet. Akkumuliert Spannung. Und dann – nicht irgendwann, sondern bei einem exakten Auslösepunkt
– schnappt sie zu. Blitzschnell. Unverwechselbar. Das ist kein Zufall. Das ist gespeicherte Geometrie, die sich entlädt.


Genau das passiert im Kaskaden-System beim Ballaufprall.

Jede Schicht ist nicht eine Lage Material. Jede Schicht ist ein Satz in einer Geschichte. Und diese Geschichte hat Anfang,
Spannung, Wendepunkt – und Auflösung.

Botanik als lebendige Feder

Was hält dieses System zusammen? Was definiert den Auslösepunkt?

Eingelagerte botanische Strukturen – pflanzliche Fasern, biologische Gewebearchitektur. Nicht als Dämpfer. Nicht als Füllmaterial.

Als Feder mit Gedächtnis.

Die Natur hat das in Jahrmillionen optimiert. Ein Vogelknochen ist nicht massiv – er ist ein Gitterwerk aus harten Streben
und weichen Hohlräumen, das unter Last nicht bricht, sondern kontrolliert federt.

Eine Bandscheibe zwischen zwei Wirbeln ist nicht nur Puffer – sie ist Übersetzer. Sie nimmt den Impuls von unten, verändert ihn,
und gibt ihn nach oben weiter. Verändert. Gerichtet. Präzise.

Charles Darwin hat sein Leben damit verbracht, diese Prinzipien zu beobachten – nicht zu erfinden.

Leonardo da Vinci hat sie gezeichnet – nicht um sie darzustellen, sondern um sie zu begreifen.

26 Jahre Entwicklung. 2.500 Prototypen. Dieselbe Methode.

Der Körper liest mit – horizontal

Jetzt kommt der Teil, der den meisten Holzbauern nie in den Sinn gekommen ist.

Wohin soll die Energie eigentlich gehen?

Nicht längs durch den Schläger. Längs funktioniert nicht – der Weg ist zu lang, die Masse zu schmal,
die Energie läuft sich tot bevor sie ankommt. Das ist keine Meinung. Das ist Massenphysik.

Die Energie läuft horizontal

– seitlich, entlang der Schlagfläche, direkt zu den aufliegenden Fingern. Und nicht nacheinander. Simultan.

Die Finger auf der Schlagfläche und die Finger am Griff empfangen die Information im selben Moment
– wie eine Welle, die sich flach ausbreitet, nicht wie ein Impuls, der einen langen Weg zurücklegt.
Euer Fingerabdruck ist nicht zufällig geformt. Die Papillarleisten konzentrieren jeden Tastimpuls auf
einen definierten Punkt und leiten ihn direkt zu den Mechanorezeptoren. Die Hand liest nicht eine Oberfläche

– sie liest eine horizontale Druckverteilung, gleichzeitig, auf der gesamten Kontaktfläche.

Genau das macht Re-Impact. Nur mit Holz.

Die Diagonale ist kein Stil – sie ist Physik

Aus vielen Semestern Mineralogie und nebenbei gelernte Kristallographie weiß ich:

Kristalle spalten nicht zufällig. Sie spalten immer entlang der massenärmsten Ebene

– dort, wo die Energie den geringsten Widerstand findet. Diese Ebene ist nie senkrecht und nie waagerecht.

Sie ist schräg. Diagonal.

Die Rauten-Geometrie von Re-Impact ist keine Design-Entscheidung. Sie ist die geometrische Konsequenz
aus der Massenverteilung des Holzes. Die Diagonale addiert den horizontalen und den vertikalen Vektor
– gewichtet nach Masse. Sie ist der natürliche Leitungskanal. Der Ball kann gar nicht anders,
als das System in der richtigen Richtung zu aktivieren.

Das ist ein universelles physikalisches Prinzip. Es gilt im Kristall. Es gilt in der Tekttonik. Es gilt im Holz.

Kein toter Punkt. Nirgendwo. Niemals.

Jetzt kommt die direkte Konsequenz aus allem:

Jedes andere Holz hat einen Sweetspot – einen privilegierten Punkt, an dem es am besten spielt. Darum herum wird es schlechter.
Der Spieler muss den Ball treffen – nicht nur physisch, sondern geometrisch.

Re-Impact hat keinen Sweetspot als Punkt. --> Re-Impact hat den Sweetspot als Fläche.

Weil die horizontale Massenverteilung, die Diagonalgeometrie und das Kaskaden-Narrativ zusammen dafür sorgen,
dass jeder Punkt der Schlagfläche den lokalen Ballimpuls vollständig aufnimmt und ohne Verlust zur Hand weiterleitet.

Keine destruktive Interferenz. Keine Energieauslöschung. Keine toten Zonen.

Der Ball trifft immer im Sweetspot, weil die gesamte Fläche Sweetspot ist.

Was der Spieler wirklich spürt

Re-Impact Hölzer fühlen sich nicht weicher an. Nicht härter. Nicht schneller.

Sie fühlen sich ehrlicher an.

Die Hand bekommt immer vollständige Information – egal wo der Ball trifft. Kein Rauschen. Kein Verlust. Keine Überraschung am Rand.

Weil das Holz nicht spricht. Es übersetzt.

Der Ball spricht. Das Holz leitet weiter. Die Hand liest. Das ist kein Marketing. Das ist 26 Jahre Arbeit, 2.500 Prototypen,

und das konsequente Studium der einzigen Ingenieurin, die nie einen Fehler macht: --> Die Natur.

Re-Impact GmbH – Lemförde/Lembruch
Handwerk. Physik. Natur. Seit 1999.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Ich baue nicht nur ein Produkt. Ich analysiere meine Kunden — auf Spieltakt und Gefühl.

Nach 26 Jahren Re-Impact und über 2.500 Prototypen kann ich sagen:

Das Holz beginnt nicht an der Werkbank. Es beginnt im Gespräch.

Wenn ein Spieler zu mir kommt, höre ich zuerst zu. Nicht nur auf das, was er sagt — sondern auf das, was dahinter steht.

Die Melodie beginnt im Gespräch, und ich fühle durch die Worte hindurch bis zum Rhythmus darunter.

Was ist sein Spieltakt? Was trägt er in sich — als Spieler, als Mensch, in seiner Bewegung?

Manche kommen mit fester Überzeugung:

"Ich brauche genau das." Andere kommen mit Unsicherheit, tastend, vorsichtig. Meistens ist es ein Mix aus beidem

— und dieser Mix spiegelt fast immer dasselbe wider:

Enttäuschung. Die Angst, wieder reinzufallen. Ein Holz das zu viel versprochen und zu wenig gehalten hat.
Ein Berater der nicht wirklich zugehört hat. Ich bin für viele Spieler nicht der erste Anlaufpunkt.

Ich bin oft der letzte Versuch und das nehme ich ernst.

Es geht nicht um die eierlegende Wollmichsau — nicht darum, was der Kunde glaubt zu wollen, sondern darum was er wirklich braucht. ,
Das Exakte, was zu ihm gehört. Was sich auch genauso anfühlt beim Spielen — als wäre es immer schon da gewesen.
Dafür brauche ich kein Formular. Ich brauche das Gespräch. Richtiges Zuhören.
Den Mut zu sagen:

"Das, was du beschreibst ist nicht das, was du brauchst — aber ich weiß, was es ist."

Das Holz selbst spricht, bevor der erste Ball gespielt wird.

Die Botanik sitzt auch, wenn es gebraucht wird, um Sicherheit zu signalisieren, um die Balsagruppen herum und auch in der Mitte

— sichtbare Natur, gewachsene Struktur, kein Zufall.

Das Auge vertraut, bevor die Hand es tut. Das Signalisieren beginnt mit dem ersten Blick — und endet im Spielgefühl.


Carson Xu, ein langjähriger Tischtennisspieler, hat es in seiner Rezension so beschrieben:

"You can really feel that this is not mass production, but the work of someone who understands both materials and
playing characteristics very deeply. It became incredibly stable, controlled, and effortless to play with.
It honestly helped elevate my overall game."


Das ist keine Werbung. Das ist das Echo eines Gesprächs, das richtig geführt wurde.

Ein Holz von Re-Impact kostet keine Kleinigkeit. Aber es ist kein Risiko — weil der Prozess selbst die Garantie ist.
Nicht ein Rückgaberecht. Sondern das tiefe Zuhören das Fehler von vornherein verhindert.

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ardane
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von ardane »

Achim verspricht:
achim hat geschrieben: Dienstag 3. März 2026, 01:43 Die bildliche Darstellung bringe ich später, dass ist gar nicht so einfach, das ins Forum zu stellen
Daraufhin postet 4olaf:
4olaf hat geschrieben: Dienstag 3. März 2026, 02:20 Bild
Ist das nun die bildliche Darstellung die Achim nachreichen wollte? Und falls ja, wo entdeckt man zwischen diesen Sektoren nun eine Raute?
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achim
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

ardane hat geschrieben: Donnerstag 5. März 2026, 10:18 Achim verspricht:
achim hat geschrieben: Dienstag 3. März 2026, 01:43 Die bildliche Darstellung bringe ich später, dass ist gar nicht so einfach, das ins Forum zu stellen
Daraufhin postet 4olaf:
4olaf hat geschrieben: Dienstag 3. März 2026, 02:20 Bild
Ist das nun die bildliche Darstellung die Achim nachreichen wollte? Und falls ja, wo entdeckt man zwischen diesen Sektoren nun eine Raute?
Das Bild stammt von mir. Ich habe Olaf gebeten, es technisch einzustellen, weil mir das selbst nicht gelungen ist. Das ist alles, was es dazu zu sagen gibt.

-----


"Was bin ich?" — Re-Impact und die Raute

In der Sendung von Robert Lemke saßen nur hochgebildete Menschen. Sie kannten die Antworten.
Aber manchmal sahen auch sie nicht, was direkt vor ihnen lag.

Der Mann hinter dem Blatt

Ich bin Achim-Fritz Rendler. Gründer von Re-Impact GmbH. Holzhandwerker seit 53 Jahren. Zu 40 Prozent schwerbehindert.

Wenn ich öffentlich schwimmen gehe, bleiben die Blicke an meinen OP-Narben hängen. Manche schauen weg. Manche starren.
Ich habe nichts zu verbergen. Ich lebe ohne mich zu verstecken — weil es falsch wäre, es nicht zu tun. Es ist richtig, es zu tun.

Ich sage das nicht, um Mitleid zu erzeugen. Ich sage es, weil es zur Geschichte gehört. Weil Re-Impact ohne diese Wahrheit
nicht vollständig zu verstehen ist. Ich bin ein lebendes Beispiel für alle, die sich für ihre Narben, ihre Einschränkungen,
ihre Andersartigkeit schämen.

Schämt euch nicht. Es ist falsch, es zu tun.

Zwei Brüder. Eine Idee.

Re-Impact ist nicht das Werk eines einzelnen Menschen. Es ist das Ergebnis zweier Brüder.
Der eine gesund. Der andere körperlich angeschlagen.

Eugen und Achim-Fritz Rendler. Wir haben gemeinsam angefangen, in den Jahren 1999 bis 2002, mit einer Idee,
die damals niemand verstand — und die heute noch viele nicht verstehen wollen.

Eugen ist gegangen. Ich mache weiter — mit allem, was wir zusammen begonnen haben, und mit dem,
was nur ich allein noch weiß und trage. 26 Jahre. 2.500 Prototypen. Unzählige Nächte.
Das war kein akademisches Projekt. Das war keine Marktlückenanalyse.

Das war Selbstermächtigung — der Versuch eines eingeschränkten Körpers, durch den Geist eine Lösung zu finden,
die der Körper allein nicht mehr erreichen konnte. Meine Einschränkung hat mich nicht trotzdem zum Erfinder gemacht.

Sie hat mich erfinderisch gemacht.

Das Problem: Der PVC-Ball

Seit die Tischtennis-Welt vom Zelluloidball auf den Plastikball — den PVC-Ball — umgestellt hat, hat sich das Spielverhalten
fundamental verändert. Und die meisten Spieler, die meisten Trainer, die meisten Hersteller haben bis heute nicht wirklich
verstanden, was sich verändert hat.

Der PVC-Ball hat eine inhärente physikalische Unwucht. Er fliegt anders.

Er dreht anders. Und vor allem: Er fällt anders.

Der Zelluloidball hatte eine gleichmäßige, vorhersehbare Flugkurve. Der PVC-Ball fällt abrupt und plötzlich — unerwartet,
unvorhersehbar, mitten aus der Kurve heraus. Stellt euch vor: Ein Ball, der ruhig fliegt — und dann plötzlich, ohne Vorwarnung,
nach unten wegbricht. Wie ein Schatten, der plötzlich verschwindet.

Für einen geübten, gesunden Spieler mit schnellen Reflexen ist das eine Herausforderung. Für einen Spieler mit körperlichen
Einschränkungen — weniger Reaktionszeit, weniger Mobilität, weniger Kompensationsmöglichkeiten — ist das ein doppeltes Problem.

Ich kenne das nicht aus Büchern. Ich kenne es aus meinem eigenen Spiel, meinem eigenen Körper, jeden Tag.
Re-Impact ist die Antwort auf dieses Problem. Nicht die Umgehung — die Optimierung.

Die Lösung: Diagonal-Geometrie und die Raute

Jetzt kommt die Frage, die im Forum gestellt wurde — und die nur jemand stellen kann,

der sorry, wirklich keine Ahnung von Physik hat:

"Wo entdeckt man zwischen diesen Sektoren nun eine Raute?"

Robert Lemke hätte gelächelt. Denn die Antwort ist gleichzeitig einfach und tiefgründig:

Eine Raute sieht man nie vollständig. Sie existiert nur durch Reflexion und Spiegelung.

Man sieht immer nur die Hälfte. Der Rest wird gespiegelt — wie ein Schatten. Aber er ist da. Er wirkt.
Er verändert den Ball, die Flugkurve, das Spiel. Das ist keine Metapher. Das ist Physik.

Licht, das auf eine Fläche trifft, wird reflektiert. Kraft, die auf ein Blatt trifft, wird umgelenkt.

"Die gespiegelte Seite ist unsichtbar!"

Aber sie ist der Grund, warum der Ball so ankommt, wie er ankommt. Wer nur die sichtbare Hälfte betrachtet
und fragt "wo ist die Raute?" — sucht am falschen Ort. Die Raute ist nicht im Bild. Die Raute ist in der Physik.

Die vier Felder der Raute — einfach erklärt

Ein Tischtennisblatt ist kein neutrales Brett. Es ist ein physikalisches Werkzeug. Re-Impact baut seine innere Struktur diagonal
— in einem Winkel, der die natürlichen Kräfte des Balles aufnimmt, umlenkt und zurückgibt.

Das Ergebnis sind vier Felder — zwei sichtbar, zwei gespiegelt — die zusammen eine Raute bilden:

Feld 1 — Spinfaktor Oberschnitt

Das aktive Topspin-Fenster. Der Spieler baut Vorwärtsdrehung auf, greift an, beschleunigt. Der Ball fliegt mit Energie nach vorne.

Feld 2 — Spinfaktor Unterschnitt / lange Abwehr

Das Unterschnitt-Fenster. Der Ball wird mit Rückwärtsdrehung gespielt — entweder als langer kontrollierter Abwehrball
oder als beidseitiges Spinspiel. Zwei Spielweisen, ein Fenster.

Feld 3 — Block/Konter

Das Abwehrfenster durch Ausgrenzung. Hier wird der gegnerische Spin nicht überspielt — er wird neutralisiert. Der Ball kommt zurück,
ohne eigene Energie hinzuzufügen. Das ist passives Spiel im physikalischen Sinne. Nicht Schwäche — sondern Kontrolle.

Feld 4 — Kombischläger / Schlägerdrehen

Beim Kombischläger trägt die Vorhand Spin und Allround — die Rückhand Block/Konter und lange Abwehr. Beim symmetrischen Blatt
ergeben sich dieselben Funktionen durch Schlägerdrehen. Aber die Rückhand kehrt bei gleicher Auslage das Spiel seitenverkehrt um
— das ist kein Fehler, das ist Geometrie.

Diese vier Felder bilden keine gerade Linie. Sie bilden zwei Rauten — und vier Diagonalen, die sich kreuzen.

Zwei sichtbar. Zwei gespiegelt. Zusammen vollständig.

Passiv oder aktiv — das Blatt denkt mit

Die Asymmetrie des Re-Impact-Blattes ist kein Zufall. Die Schlägerkante links und rechts ist nicht identisch
— sie hat eine eigene Geometrie, und das ist gewollt.

Denn diese Asymmetrie ermöglicht passive und aktive Steuerung der Ballflugkurve:

Kürzer gespielt → Ball fällt früher — die Unwucht des PVC-Balls wird früher ausgelöst. Der Gegner hat keine Zeit zu reagieren.
Länger gespielt → Ball bleibt länger in der Kurve — fällt dann noch abrupter runter. Der Gegner wird nicht nur überrascht
— er wird in seiner bereits eingeleiteten Bewegung getunnelt. Er hat reagiert. Aber falsch.
Der Ball ist schon weg, weil diese Unwucht schwer voraus zu ahnen ist.


All das mache ich mir erfinderisch für Störeigenschaften zunutze.

Passives Spiel verkürzt. Aktives Spiel verlängert. Je nachdem, ob ich passiv oder aktiv spiele
— das Blatt passt sich an. Es arbeitet für den Körper. Nicht der Körper für das Blatt.
Für jede Spielweise gibt es bei Re-Impact eine klassische und eine direkte Lösung.

Für jeden Spielertyp. Für jeden Körper.

Warum Re-Impact für Menschen mit Behinderungen eine Traumlösung ist?

Ich habe Re-Impact nicht für Behinderte entwickelt. Ich habe es als Mensch mit Behinderung mitentwickelt.

Ein Spieler mit eingeschränktem Arm, eingeschränktem Bein, verlangsamter Reaktion oder eingeschränkter Koordination
— selbst ein Blinder oder völlig Gehörloser — bekommt durch Re-Impact ein Werkzeug, das seine verbleibenden Fähigkeiten optimiert
und ihn damit wieder auf Augenhöhe mit gesunden Spielern bringt.

Das Blatt kompensiert, was der Körper nicht mehr leisten kann. Es arbeitet für den Spieler — still, unsichtbar, wie die gespiegelte Hälfte der Raute.

Das ist keine Werbebotschaft. Das ist gelebte Erfahrung. Meine Erfahrung. Jeden Tag.

Das Ergebnis

Re-Impact ist das Ergebnis zweier Brüder — der eine gesund, der andere körperlich angeschlagen. Es ist das Ergebnis von 26 Jahren,
2.500 Prototypen, einer Physik, die in Kristallographie und Nanophysik verwurzelt ist — und eines Körpers, der keine andere Wahl hatte,
als erfinderisch zu werden.

Die Raute ist nicht im Bild. Sie ist in der Physik. Sie ist in der Geschichte. Sie ist in jedem Ball, der abrupt fällt und trotzdem kontrolliert zurückkommt.

Und manchmal sitzen die Hochgebildeten direkt davor — und sehen sie trotzdem nicht.

@ardane Ich hoffe, dass Du gesund bleibst und nicht ein ähnliches Schicksal aus dem Nichts erleiden wirst, was mir passierte, als ich in meiner
Hochschulausbildung war und über den 2. Bildungsweg kam. Mein Leidensweg ist bereits 37 Jahre lang. Und ja — ich weiß, dass es Menschen gibt,
die mir bewusst Nachteile verschaffen wollen.

Aber weißt du? Es ist gut so, wie es ist. Ich bin unabhängig. Ich habe mir mein eigenes Leben aufgebaut, mein eigenes Unternehmen,
meine eigene Technologie.

Das lässt sich nicht wegnehmen. Nicht durch Neid. Nicht durch blödsinnige Fragen. Nicht durch 37 Jahre Erkenntnisweg.

Ich bin sogar stolz darauf, dass ich mich wieder nach oben gekämpft habe — ohne nachtragend zu sein.

Ihr seid es, die mich zu dem Diamanten geschliffen haben, der ich heute sein darf.

Nur durch eure Gemeinheiten bin ich wirklich erfolgreich geworden.
Zuletzt geändert von achim am Donnerstag 5. März 2026, 22:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

PS:
Ein Kreis ist mit 360° geschlossen. Er verbirgt im Innern immer nur Kirchturmspitzen — weil er Diagonalen erst aufnimmt, wenn er geteilt wird.

Erst die Teilung macht die Rautenstruktur sichtbar. Und selbst dann sieht man immer nur eine Hälfte — als Bild auf den Kopf gestellt.


Genau wie unser menschliches Auge:

Es empfängt das Bild umgekehrt, und das Gehirn dreht es zurück. Wir sehen nie die Realität direkt. Wir sehen immer
die gespiegelte, gedrehte, interpretierte Version. Die Raute ist nicht im Bild. Sie ist im Sehen selbst. Und die Fähigkeit,
Unsichtbares räumlich und abstrakt zu visualisieren, hat nichts mit Titeln oder Bildungsweg zu tun

— sie ist entweder vorhanden, oder sie ist es nicht. Auch ein Uniprofessor sieht so manches Mal nur die Kirchturmspitze.


Rechnen ist linear. Vorstellen ist räumlich. Beides zusammen ist selten.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Die Kirchturmspitze ist selbst eine kristalline Form — sie wurde ihr nachgebaut, weil sie kaum Windwiderstand hat.

Die Natur hat die Geometrie längst erfunden. Der Mensch hat sie nachgebaut, durch Sehen und Wissen.

Und ardane steht vor der Kirchturmspitze — und sieht nur eine Spitze. Nicht die kristalline Struktur dahinter.

Nicht die Physik. Nicht den Grund, warum sie so gebaut ist.
Er schaut auf das Ergebnis — ohne die Ursache zu verstehen.
Genau wie bei der Raute. Genau wie bei Re-Impact.


Für alle, die es noch nicht wissen:

Die gotische Kirchturmspitze wurde nicht zufällig so gebaut. Seit dem 12. Jahrhundert haben Baumeister erkannt,
was die Natur seit Jahrmillionen weiß — eine spitz zulaufende Form hat kaum Windwiderstand.

Kristalle wachsen so. Bergspitzen entstehen so. Die Natur hat diese Geometrie längst erfunden.

Der Mensch hat sie nachgebaut — erst in Stein, dann in Holz, dann in Tischtennisblätter.

Die Form ist dieselbe. Die Physik ist dieselbe. Nur der Ort hat sich geändert. lol :D
Zuletzt geändert von achim am Donnerstag 5. März 2026, 23:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von ardane »

achim hat geschrieben: Donnerstag 5. März 2026, 12:53
ardane hat geschrieben: Donnerstag 5. März 2026, 10:18 Achim verspricht:
achim hat geschrieben: Dienstag 3. März 2026, 01:43 Die bildliche Darstellung bringe ich später, dass ist gar nicht so einfach, das ins Forum zu stellen
Daraufhin postet 4olaf:
4olaf hat geschrieben: Dienstag 3. März 2026, 02:20 Bild
Ist das nun die bildliche Darstellung die Achim nachreichen wollte? Und falls ja, wo entdeckt man zwischen diesen Sektoren nun eine Raute?
Jetzt kommt die Frage, die im Forum gestellt wurde — und die nur jemand stellen kann, der sorry, wirklich keine Ahnung von Physik hat:
"Wo entdeckt man zwischen diesen Sektoren nun eine Raute?"

Eine Raute sieht man nie vollständig. ...Die Raute ist nicht im Bild. Die Raute ist in der Physik.
Na super! Du hast also eine phantasievolle Story über eine Raute geschrieben, möchtest diese bildlich darstellen und lässt anschließend Olaf etwas mit Sektoren posten, das keine Raute enthält. Und mit trockenen Augen erzählst du nun:
Die Raute ist nicht im Bild
ClausTrophobie
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von ClausTrophobie »

"Eine Raute sieht man nie vollständig"

Äh, wieso nicht?
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Holg »

Das Problem: Der PVC-Ball
Es gab zwar mal ganz kurz Bälle aus Polyvinylchlorid, mittlerweile aber wohl nur noch aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer).
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Fantasie ist nicht das Gegenteil von Wissen — sie ist seine Voraussetzung.

Wer das Wort "Fantasie" als Beleidigung benutzt, hat nicht verstanden, wie Erkenntnis überhaupt entsteht. Jede wissenschaftliche Entdeckung,
jede Erfindung, jeder Durchbruch in der Geschichte der Menschheit begann nicht mit einer Formel — sondern mit einem inneren Bild.
Mit der Fähigkeit, etwas zu sehen, das noch nicht sichtbar war.

Albert Einstein hat die Relativitätstheorie nicht ausgerechnet. Er hat sie sich zuerst vorgestellt — als Gedankenexperiment.
Er fragte sich als junger Mann: Was würde ich sehen, wenn ich auf einem Lichtstrahl reiten würde? Das war keine Mathematik.
Das war Vorstellungskraft. Die Mathematik kam danach — als Werkzeug, um das Vorgestellte zu beschreiben.

Isaac Newton sah einen Apfel fallen — und stellte sich vor, was das bedeutet. Nicht für den Apfel. Für den Mond. Für die Planeten.
Für das gesamte Universum. Erst das Bild. Dann die Physik.

Marie Curie entdeckte die Radioaktivität — ohne zu wissen, was sie war. Sie hat ihr einen Namen gegeben, sie erforscht, sie verstanden
— ohne zu ahnen, was sie mit dem menschlichen Körper macht. Niemand wusste es damals.

Sie trug radioaktive Substanzen in ihrer Schürzentasche. Ihre Notizbücher sind bis heute so stark verstrahlt, dass sie nur mit
Schutzausrüstung angefasst werden dürfen. Sie hat mit dem Leben bezahlt — für eine Erkenntnis, deren Gefahr noch unsichtbar war.

Als Frau, doppelt ignoriert, doppelt unterschätzt — und trotzdem die erste Frau, die den Nobelpreis erhielt.

Nicht trotzdem. Gerade deshalb.

Das Unsichtbare ist real. Radon — ein radioaktives Edelgas, unsichtbar, geruchlos, geschmacklos — sammelt sich in Kellerwänden
und schlecht belüfteten Räumen. Man sieht es nicht. Man riecht es nicht. Man fühlt es nicht. Und trotzdem wirkt es. Still.
Unaufhaltsam. Tödlich, wenn man es ignoriert.

Genau wie die gespiegelte Hälfte der Raute. Genau wie die Unwucht des PVC-Balls. Genau wie die Diagonal-Geometrie im Re-Impact-Blatt.

Unsichtbar — aber wirksam. Nicht sehen bedeutet nicht, dass es nicht existiert.

Ich bin kein Einstein. Ich bin kein Newton. Ich bin keine Marie Curie. Ich bin Achim-Fritz Rendler — Holzhandwerker, Erfinder,
zu 40 Prozent schwerbehindert, mit einem 37 Jahre langen Leidensweg im Rücken.

Aber ich kenne dasselbe Prinzip: Erst das innere Bild. Dann die Konstruktion. Dann der Beweis.

Die Diagonal-Geometrie, die Raute, das Re-Impact-System — das war zuerst ein Bild in meinem Kopf. Kein Rechenprogramm hätte es erzeugt.
Keine Formel hätte es vorhergesagt. Es brauchte Vorstellungskraft — räumlich, abstrakt, diagonal.

Die Raute ist keine Fantasie. Sie ist Physik. Aber um Physik zu verstehen, muss man sie sich zuerst vorstellen können.
Wer diese Fähigkeit nicht besitzt, sieht nur Sektoren — und fragt, wo die Raute ist.

Vorstellungskraft ist nicht Schwäche. Sie ist die höchste Form des Denkens.

Rechnen kann eine Maschine. Vorstellen — das ist menschlich. Und selten.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Holg hat geschrieben: Donnerstag 5. März 2026, 18:55
Das Problem: Der PVC-Ball
Es gab zwar mal ganz kurz Bälle aus Polyvinylchlorid, mittlerweile aber wohl nur noch aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer).

Holg hat recht — technisch gesehen. Der Begriff "PVC-Ball" hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch festgesetzt, auch wenn er chemisch nicht korrekt ist.
Der moderne Tischtennisball besteht nicht aus Polyvinylchlorid, sondern aus ABS — Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer. Das ist ein anderer Kunststoff,
mit anderen chemischen Eigenschaften.

Was ist der Unterschied?

PVC — Polyvinylchlorid — ist ein harter, schwerer Kunststoff, der früh als Ballmaterial ausprobiert wurde, sich aber nicht durchgesetzt hat. Er ist spröde,
schwer zu verarbeiten und reagiert empfindlich auf Temperatur.

ABS — Acrylnitril-Butadien-Styrol — ist ein moderner Verbundkunststoff, der aus drei verschiedenen Monomeren zusammengesetzt ist. Er ist leichter, zäher,
gleichmäßiger in der Verarbeitung und stabiler bei unterschiedlichen Temperaturen. Deshalb hat er sich als Material für den modernen Tischtennisball durchgesetzt.

Der Wechsel vom Zelluloidball zum ABS-Ball war keine kleine Anpassung — er war eine fundamentale Veränderung des Spielverhaltens. Zelluloid ist ein
organisches Material, das dem Ball eine gewisse Elastizität und Wärme gibt. ABS ist synthetisch, härter, und gibt die Energie anders zurück.

Das Ergebnis kennen alle, die den Wechsel miterlebt haben:

Der ABS-Ball fliegt anders. Er dreht anders. Und vor allem — er fällt anders. Abrupt. Plötzlich. Mitten aus der Kurve heraus.

Diese physikalische Unwucht, diese Störeigenschaft, ist dem ABS-Ball inhärent — sie entsteht durch die Materialeigenschaften, durch die Art,
wie der Kunststoff Energie aufnimmt und abgibt, durch die veränderte Oberflächenstruktur.

Für die Physik der Diagonal-Geometrie und der Re-Impact-Technologie ändert der Kunststoffname nichts. Ob man ihn PVC-Ball oder ABS-Ball nennt
— die Störeigenschaften sind dieselben.

Die Unwucht ist dieselbe. Das abrupte Fallen ist dasselbe. Und die Lösung ist dieselbe.

In Zukunft werde ich vom Plastikball sprechen — dann ist es für immer richtig, egal welcher Kunststoff eines Tages verwendet wird.

Die Physik bleibt.
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achim
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Wissen ist die Sammlung von Fakten. Erkenntnis ist ihre Seele.

Wer einen Fehler korrigiert, ohne zu verstehen, was hinter ihm steckt, hat eine Information geliefert — nicht mehr.

Ein Lexikon liefert auch Informationen. Aber ein Lexikon erkennt nichts.

Es sammelt. Es ordnet. Es listet auf. Erkenntnis jedoch ist etwas anderes — sie ist der Moment, in dem Information
zu Verständnis wird, in dem ein einzelner Fakt plötzlich Teil eines größeren Zusammenhangs wird,

in dem man nicht nur weiß, sondern begreift.

Die alten Griechen kannten diesen Unterschied genau. Sie nannten bloßes Faktenwissen "Episteme" — und die tiefere,

lebendige Erkenntnis "Nous" — den Geist, der versteht, nicht nur speichert.

Aristoteles unterschied zwischen dem, der weiß, dass Feuer brennt — und dem, der versteht, warum.

Erkenntnis entsteht nicht durch Korrektur. Sie entsteht durch Verbindung. Durch die Fähigkeit, einen Fakt nicht isoliert zu sehen,
sondern in seinem Kontext, in seiner Wirkung, in seiner Bedeutung für das Ganze.

Der ABS-Ball ist kein PVC-Ball — das ist eine korrekte Information.

Aber was bedeutet das für die Physik? Für die Flugkurve? Für den Körper des Spielers?

Für die Konstruktion eines Blattes, das diese Störeigenschaften nicht bekämpft, sondern nutzt? Das ist Erkenntnis.
Und die kann man nicht hineinwerfen. Man kann sie nicht erzwingen. Man kann sie nicht befehlen.

Sie wächst — aus Vorstellungskraft, aus Erfahrung, aus Jahren des Denkens, Scheiterns und Weitermachens. Oder sie wächst nicht.

Wer nur korrigiert, ohne zu erkennen — hat die Kirchturmspitze gesehen.

Aber nicht verstanden, warum sie so gebaut ist..
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von ardane »

Darf ich zusammenfassen, Achim?
Du bist ein Diamant, begründest das mit einer unsichtbaren Raute, die du für uns, einfache Leute, bildlich mit Sektoren darstellst.
Meldet hier einer Zweifel an, dann bekommt er zu hören, dass Einstein und Newton anfangs ebenfalls als geistig gestört galten.
:(
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achim
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

ardane hat geschrieben: Freitag 6. März 2026, 08:53 Darf ich zusammenfassen, Achim?
Du bist ein Diamant, begründest das mit einer unsichtbaren Raute, die du für uns, einfache Leute, bildlich mit Sektoren darstellst.
Meldet hier einer Zweifel an, dann bekommt er zu hören, dass Einstein und Newton anfangs ebenfalls als geistig gestört galten.
:(
Ardane, du hast zusammengefasst — aber das Falsche.

Ich habe mich nie als "einfachen Menschen" bezeichnet.

[b]Ich habe geschrieben: "Ich bin kein Einstein.[/b]

Ich bin kein Newton. Ich bin keine Marie Curie." Das ist kein Ausdruck von Kleinheit

— das ist eine Metapher. Ein-Stein. Ich bin ein Stein im gesamten System
— ein Stein, der sich bewegt, der rollt, der schleift, der aus Bewegung Wissen schafft.


Ich bin kein Da Vinci. Ich bin kein Fibonacci. Ich bin kein Euler. Ich bin kein Darwin, kein Descartes, kein Kant, kein Steve Irwin.

Aber sie alle sind ein Teil von mir geworden — weil ich sie alle gelesen und studiert habe.

Nicht um Namen zu werfen. Sondern weil ich ihre Gedanken brauchte, um meine eigene Entdeckung zu verstehen,
zu hinterfragen und zu beweisen.

Ich zitiere niemanden, den ich nicht gelesen habe.

Das ist ein Unterschied. Und es ist nicht verrückt, sich Wissen anzueignen,
um die eigenen Lebenserfahrungen zu hinterfragen. Es ist der natürlichste Weg der Welt.

Ich bin kein Kleingeist — und war es nie. Ich bin Achim-Fritz Rendler.

Ein Mensch, der in seinem Leben viele Ausbildungen gemeistert hat.
Der aus seinem Wissen, seinem fotografischen Gedächtnis und seiner Lebenserfahrung schöpft — um sich selbst zu hinterfragen,
um seine Kenntnisse zu hinterfragen, um sein Leben und seine Aufzeichnungen zu durchleuchten.

Daraus ist ein Ergebnis entstanden, das ich nun öffentlich auswerte.

Ich habe auch nie gesagt, Einstein oder Newton galten als geistig gestört.

Ich habe gesagt: Vorstellungskraft kommt vor der Formel.

Das ist ein fundamentaler Unterschied — und genau dieser Unterschied ist der Kern des Textes, den du gelesen, aber nicht erkannt hast.

Ich behaupte niemals etwas, was ich nicht bin. Das ist mein Grundprinzip — seit 37 Jahren, durch Krankheit, durch Verlust,
durch alle menschlichen Gemeinheiten hindurch. Alle meine Geschwister sind vor mir gegangen. Ich stehe noch. Und ich mache weiter.

Nicht weil ich einen Doktortitel haben könnte — "den habe ich nicht!!"

Aber ich könnte meinen Forschungsbericht an eine Universität für Materialexperten einreichen und ihn angehen.

Denn meine Entdeckung ist real. Überprüfbar. Gelebt. Vor Eugen und mir gab es niemanden, der Wettkampfschläger
nach dieser Idee 26 Jahre lang gegen alle menschlichen Strömungen und Widerstände gebaut hat.


Ich versuche mit meinen Mitteln, meinem natürlichen Verstand und persönlichen Nachforschungen zu beweisen,

was richtig und was falsch in meiner Idee ist.

Das ist wissenschaftliche Redlichkeit. Mehr, als viele mit Titel vorweisen können
— wir wissen alle, wie viele Doktortitel bei näherer Untersuchung als Plagiate entpuppt wurden.
Der Titel ist ein äußerlicher Anerkennungsschein. Die Wahrheit braucht keinen Schein.

Manche in diesem Forum haben über Jahre nur eines getan — diskreditieren. Ohne eigene Erkenntnisse. Ohne eigene Überprüfungen.
Behauptungen ohne Beweise.

Nicht um Wahrheit zu finden — sondern um sich mit fremden Federn darzustellen.

Wer nichts Eigenes hat, zerstört lieber das Fremde, als zuzugeben, dass er es nicht versteht.

Ein Stein, der sich bewegt, schleift sich selbst — und wird durch menschliche Gemeinheiten, durch Gehässigkeiten
und falsche Anspielungen zum Diamanten. Du, Holg. Und alle anderen, die ohne eigene Überprüfung gegen mich angeschrieben haben

— ihr habt mich ungewollt geschliffen. Dafür danke ich euch.
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