Nach einer Waran Alternative suche ich ja auch schon länger.
Beim Waran ist die Sicherheit beim Eröffnen größer, im offenen Spiel ist der Long Can berechenbarer da wenig Katapult kommt. Der Waran bietet mehr Bums aus dem Handgelenk und mehr Spin.
Aktuell spiele ich den Long Can gerne, aber die Eröffnung macht mir noch Schwierigkeiten.
Edit: ich sollte dazu sagen, dass ich den Eröffnungsball gerne ein wenig anziehe. Keine NI Bewegung aber ein wenig tangentialer Treffpunkt ist schon dabei.
sword long can?
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Re: sword long can?
Der Long Can ist wieder vom Schläger geflogen.
Mit meiner Technik kann ich die Eröffnung nicht reproduzierbar in guter Qualität spielen. Aufmachen kann man zwar auf jeden Schnitt, aber gefährlich ist das nicht. Mir fehlt ein wenig Spin und Kurve um mehr Druck machen zu können.
Grundsätzlich ein interessanter Belag, leider nicht für mich und meine Spielvorstellung
Mit meiner Technik kann ich die Eröffnung nicht reproduzierbar in guter Qualität spielen. Aufmachen kann man zwar auf jeden Schnitt, aber gefährlich ist das nicht. Mir fehlt ein wenig Spin und Kurve um mehr Druck machen zu können.
Grundsätzlich ein interessanter Belag, leider nicht für mich und meine Spielvorstellung
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FredlessFred
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Re: sword long can?
Ich kram den Thread mal wieder hervor:
Habe mir im Dezember den Long Can in der Blue Sponge Variante zum Testen besorgt. Kann ihn bislang nur mit dem Spinlord Gepard vergleichen (mehr KN habe ich noch nicht gespielt).
Mit dem Long Can komme ich mit leicht angepasster Gepard-Technik (Schläger etwas weiter zu) sehr gut zurecht. Damit klappt auch das Eröffnen (mit nicht-tangentialem Treffpunkt) sehr sicher. Aufgrund des größeren Katapults ist diese beim Gepard zwar insgesamt gefährlicher - insbesondere gegen Unterschnitt - aber gegen Bälle mit wenig Spin ist das Trefferfenster hier auch deutlich kleiner. Da ich mit dem Long Can selbst mehr Rotation erzeugen kann, habe ich hier deutlich größeren Spielraum hinsichtlich Stellung zum Ball und Timing.
Der Katapulteffekt beim Long Can ist im Gegensatz zum Gepard sehr linear und gefühlt auch insgesamt etwas geringer. Entgegen der Einordnung auf ttdd würde ich den Long Can in 2.0 aber bestenfalls als gleich schnell im Vergleich zum Gepard in 1.8 sehen (also insgesamt etwas langsamer als der Gepard).
Neben den trotzdem noch recht soliden Möglichkeiten für eigene Angriffe sehe ich die absolute Parade-Disziplin beim Long Can vor allem beim sicheren Block: Durch die Kombination des Tension-Schwamms mit dem ungriffigen Obergummi kann ich hier sehr gut Spin und Tempo variieren. Hier ist tatsächlich von Topspin über leere Bälle und leichte Schnittumkehr bis hin zu Chop-Blocks alles mit großer Sicherheit machbar, je nachdem, ob man eher etwas härter oder sehr locker in den Ball geht (mehr Schwamm oder mehr Obergummi). Daraus leitet sich auch ein gewisser Störeffekt ab, da es für den Gegner nicht immer leicht ist, den Spin richtig einzuschätzen.
Geht man ein paar Schritte hinter den Tisch wird der Long Can relativ ungefährlich. Für mich nicht viel mehr als eine Notlösung um den Ball im Spiel zu halten. Hier konnte ich mit dem Gepard etwas leichter Druck aufbauen oder auch mal ein paar Bälle US-Abwehr spielen, bis sich eine Möglichkeit bot mit VH anzugreifen oder wieder an den Tisch zu kommen.
Insgesamt ist der Long Can deutlich "allroundiger" als der Gepard und punktet für mich vor allem durch seine hohe Sicherheit und die damit verbundene hohe Quote im direkten Vergleich. Wer viel Druck aufbauen und selbst primär direkt über die KN punkten möchte, ist meiner Meinung nach mit einem anderen Belag aber besser bedient.
Negativ aufgefallen ist mir bis jetzt nur ein wenig die Verarbeitung: Nach 2x Training und 1x Vereinsmeisterschaft hat sich an den unteren beiden Ecken das OG ca. 5mm vom Schwamm gelöst. Nachdem ich etwas Belag Kleber mit einem Pinsel darunter verteilt habe, hält es aber bislang. Für den Preis von unter 20 Euro finde ich das allerdings verschmerzbar (sofern das restliche OG jetzt bleibt wo es ist).
Für die RR ist der Long Can bei mir erst einmal gesetzt, bei der Vereinsmeisterschaft bin ich damit immerhin bis ins Halbfinale gekommen
. Vielleicht kann ich also in ein paar Monaten auch noch etwas zur Haltbarkeit sagen.
Habe mir im Dezember den Long Can in der Blue Sponge Variante zum Testen besorgt. Kann ihn bislang nur mit dem Spinlord Gepard vergleichen (mehr KN habe ich noch nicht gespielt).
Mit dem Long Can komme ich mit leicht angepasster Gepard-Technik (Schläger etwas weiter zu) sehr gut zurecht. Damit klappt auch das Eröffnen (mit nicht-tangentialem Treffpunkt) sehr sicher. Aufgrund des größeren Katapults ist diese beim Gepard zwar insgesamt gefährlicher - insbesondere gegen Unterschnitt - aber gegen Bälle mit wenig Spin ist das Trefferfenster hier auch deutlich kleiner. Da ich mit dem Long Can selbst mehr Rotation erzeugen kann, habe ich hier deutlich größeren Spielraum hinsichtlich Stellung zum Ball und Timing.
Der Katapulteffekt beim Long Can ist im Gegensatz zum Gepard sehr linear und gefühlt auch insgesamt etwas geringer. Entgegen der Einordnung auf ttdd würde ich den Long Can in 2.0 aber bestenfalls als gleich schnell im Vergleich zum Gepard in 1.8 sehen (also insgesamt etwas langsamer als der Gepard).
Neben den trotzdem noch recht soliden Möglichkeiten für eigene Angriffe sehe ich die absolute Parade-Disziplin beim Long Can vor allem beim sicheren Block: Durch die Kombination des Tension-Schwamms mit dem ungriffigen Obergummi kann ich hier sehr gut Spin und Tempo variieren. Hier ist tatsächlich von Topspin über leere Bälle und leichte Schnittumkehr bis hin zu Chop-Blocks alles mit großer Sicherheit machbar, je nachdem, ob man eher etwas härter oder sehr locker in den Ball geht (mehr Schwamm oder mehr Obergummi). Daraus leitet sich auch ein gewisser Störeffekt ab, da es für den Gegner nicht immer leicht ist, den Spin richtig einzuschätzen.
Geht man ein paar Schritte hinter den Tisch wird der Long Can relativ ungefährlich. Für mich nicht viel mehr als eine Notlösung um den Ball im Spiel zu halten. Hier konnte ich mit dem Gepard etwas leichter Druck aufbauen oder auch mal ein paar Bälle US-Abwehr spielen, bis sich eine Möglichkeit bot mit VH anzugreifen oder wieder an den Tisch zu kommen.
Insgesamt ist der Long Can deutlich "allroundiger" als der Gepard und punktet für mich vor allem durch seine hohe Sicherheit und die damit verbundene hohe Quote im direkten Vergleich. Wer viel Druck aufbauen und selbst primär direkt über die KN punkten möchte, ist meiner Meinung nach mit einem anderen Belag aber besser bedient.
Negativ aufgefallen ist mir bis jetzt nur ein wenig die Verarbeitung: Nach 2x Training und 1x Vereinsmeisterschaft hat sich an den unteren beiden Ecken das OG ca. 5mm vom Schwamm gelöst. Nachdem ich etwas Belag Kleber mit einem Pinsel darunter verteilt habe, hält es aber bislang. Für den Preis von unter 20 Euro finde ich das allerdings verschmerzbar (sofern das restliche OG jetzt bleibt wo es ist).
Für die RR ist der Long Can bei mir erst einmal gesetzt, bei der Vereinsmeisterschaft bin ich damit immerhin bis ins Halbfinale gekommen
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RH: Sword Long Can Blue Sponge (2.0)
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Re: sword long can?
Hi, danke Dir für Deinen Bericht.FredlessFred hat geschrieben: ↑Mittwoch 14. Januar 2026, 12:19 Ich kram den Thread mal wieder hervor:
Habe mir im Dezember den Long Can in der Blue Sponge Variante zum Testen besorgt. Kann ihn bislang nur mit dem Spinlord Gepard vergleichen (mehr KN habe ich noch nicht gespielt).
Mit dem Long Can komme ich mit leicht angepasster Gepard-Technik (Schläger etwas weiter zu) sehr gut zurecht. Damit klappt auch das Eröffnen (mit nicht-tangentialem Treffpunkt) sehr sicher. Aufgrund des größeren Katapults ist diese beim Gepard zwar insgesamt gefährlicher - insbesondere gegen Unterschnitt - aber gegen Bälle mit wenig Spin ist das Trefferfenster hier auch deutlich kleiner. Da ich mit dem Long Can selbst mehr Rotation erzeugen kann, habe ich hier deutlich größeren Spielraum hinsichtlich Stellung zum Ball und Timing.
Der Katapulteffekt beim Long Can ist im Gegensatz zum Gepard sehr linear und gefühlt auch insgesamt etwas geringer. Entgegen der Einordnung auf ttdd würde ich den Long Can in 2.0 aber bestenfalls als gleich schnell im Vergleich zum Gepard in 1.8 sehen (also insgesamt etwas langsamer als der Gepard).
Neben den trotzdem noch recht soliden Möglichkeiten für eigene Angriffe sehe ich die absolute Parade-Disziplin beim Long Can vor allem beim sicheren Block: Durch die Kombination des Tension-Schwamms mit dem ungriffigen Obergummi kann ich hier sehr gut Spin und Tempo variieren. Hier ist tatsächlich von Topspin über leere Bälle und leichte Schnittumkehr bis hin zu Chop-Blocks alles mit großer Sicherheit machbar, je nachdem, ob man eher etwas härter oder sehr locker in den Ball geht (mehr Schwamm oder mehr Obergummi). Daraus leitet sich auch ein gewisser Störeffekt ab, da es für den Gegner nicht immer leicht ist, den Spin richtig einzuschätzen.
Geht man ein paar Schritte hinter den Tisch wird der Long Can relativ ungefährlich. Für mich nicht viel mehr als eine Notlösung um den Ball im Spiel zu halten. Hier konnte ich mit dem Gepard etwas leichter Druck aufbauen oder auch mal ein paar Bälle US-Abwehr spielen, bis sich eine Möglichkeit bot mit VH anzugreifen oder wieder an den Tisch zu kommen.
Insgesamt ist der Long Can deutlich "allroundiger" als der Gepard und punktet für mich vor allem durch seine hohe Sicherheit und die damit verbundene hohe Quote im direkten Vergleich. Wer viel Druck aufbauen und selbst primär direkt über die KN punkten möchte, ist meiner Meinung nach mit einem anderen Belag aber besser bedient.
Negativ aufgefallen ist mir bis jetzt nur ein wenig die Verarbeitung: Nach 2x Training und 1x Vereinsmeisterschaft hat sich an den unteren beiden Ecken das OG ca. 5mm vom Schwamm gelöst. Nachdem ich etwas Belag Kleber mit einem Pinsel darunter verteilt habe, hält es aber bislang. Für den Preis von unter 20 Euro finde ich das allerdings verschmerzbar (sofern das restliche OG jetzt bleibt wo es ist).
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Kannst Du vielleicht etwas zur Aufschlagannahme sagen? Wie empfindlich reagiert der Belag da auf Schnitt?
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FredlessFred
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Re: sword long can?
Alles in allem ist der Long Can schon recht unempfindlich gegen Rotation, wobei es auch hier wieder sehr davon abhängt, ob der Ball richtig tief in den Schwamm eintauchen kann oder nur auf dem Obergummi durchrutscht. Gerade gegen kurze und halblange Angaben ist die Annahme daher sehr einfach. Gegen lange und schnelle Angaben, ist die Anfälligkeit entsprechend etwas größer. Trotzdem fällt mir die Annahme von langen Angaben mit dem Long Can leichter als mit dem Gepard, weil der Long Can moderater ist vom Tempo und etwas mehr Bogen möglich ist.
Die größte Umstellung vom Gepard bei der Annahme von Angaben war für mich aber der Schupf. Beim Gepard kann man diesen im Grunde genauso wie mit einem NI Belag mit stark geöffnetem Schläger spielen. Beim Long Can muss man dagegen sehr aufpassen dass einem der Ball nicht zu hoch steigt. Wirklich effektiv ist Schupfen bei beiden Belägen ohnehin nicht, außer dass ab und zu ein Gegner den Schnitt überschätzt und seine Eröffnung hinten raus prügelt.
Die größte Umstellung vom Gepard bei der Annahme von Angaben war für mich aber der Schupf. Beim Gepard kann man diesen im Grunde genauso wie mit einem NI Belag mit stark geöffnetem Schläger spielen. Beim Long Can muss man dagegen sehr aufpassen dass einem der Ball nicht zu hoch steigt. Wirklich effektiv ist Schupfen bei beiden Belägen ohnehin nicht, außer dass ab und zu ein Gegner den Schnitt überschätzt und seine Eröffnung hinten raus prügelt.
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Re: sword long can?
ah ok, danke für die Info 
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