Welche kurz oder mittellange noppen?

Infos über kurze Noppen

Moderator: Noppen-Test-Team

Antworten
RR83
Greenhorn
Beiträge: 15
Registriert: Mittwoch 4. Dezember 2024, 21:10

Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von RR83 »

Ok, ich bin neu hier im Forum und diese Frage wurde möglicherweise schon einmal gestellt, wofür ich mich entschuldige.

Ich spiele in den Niederlanden in der Nähe von Aachen (Kerkrade, 10 km) und spiele seit etwa einem halben Jahr mit kurzen Noppen auf der Rückhand. Da ich immer mit einem NI-Belag gespielt habe, habe ich zunächst mit Spinfire begonnen. Das ist bis zu einem gewissen Grad in Ordnung, aber ich bin kein Spieler, der jedes Spiel voll offensiv spielt. Ich bin ein Allrounder und passe mich immer dem Spiel des Gegners an. Wenn Angriff funktioniert, dann offensiv, wenn nicht, spiele ich eher konservativer bzw. defensiver mit der Rückhand und versuche dann mit Schupfen und Blocken zu punkten. Und gerade wenn ich nicht offensiv spielen kann und auf Schupfen und Blocken angewiesen bin, merke ich, dass Spinfire nicht genug bis kein störeffect bietet, um zu kontrollieren und mich aus die problemen zu bringen.

Meine Frage an euch erfahrenere noppen spieler: Welche kurzen oder mittellange noppen beläge verfügbar sind, die die gleichen Offensivqualitäten wie Spinfire bieten, aber im Defensivspiel viel mehr störeffect (abtauchen) hervorrufen. Damit ich dort auch leichter Punkte sammeln kann?

Im Moment probiere ich auch den Keiler II aus, obwohl er sich in 2.0 beim Schupfen und passiven Blocken (Bälle fallen ins Netz) als schwer kontrollierbar anfühlt. Ist hier mehr Gewohnheit und mehr Übung nötig? Störeffect, actieve block und auch offensiv gefällt das belag mir auch. Vielleicht auch mal 1.8 versuchen?

Sorry für mein Deutsch 😊
El_Noppo
Junior Member
Junior Member
Beiträge: 33
Registriert: Mittwoch 7. Juni 2023, 12:39

Re: Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von El_Noppo »

Für Angriffsspieler: Spinlord Gepard ist beim Schuss stark und produziert beim Blocken leere Bälle. Schwamm ist mittel hart oder mittel weich - ich habe den Schwamm immer als katapultstark empfunden. den Belag nicht mehr als in 1.8mm spielen
https://www.youtube.com/watch?v=KKoA-axWrz8

Für variable Spieler: Neubauer Explosion Pro bringt viel Störeffekt. Hat einen härteren Schwamm, am besten in 1.5 mm
https://www.youtube.com/watch?v=eCnSlNt7UJA
RR83
Greenhorn
Beiträge: 15
Registriert: Mittwoch 4. Dezember 2024, 21:10

Re: Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von RR83 »

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Beides hört sich sehr interessant an. Ich habe keine Ahnung, warum ich nie an den Gepard gedacht habe. Ich glaube, ich habe dieses Video von „Geblockt“ bereits gesehen. Ich werde in den kommenden Wochen beide Optionen ausprobieren und sehen, welcher zu mir passt.Die neue Saison beginnt erst Ende Januar.

Wenn jemanden noch andere Vorschläge hat, würde ich sie gerne hören.
Holg
Top Master
Top Master
Beiträge: 2711
Registriert: Samstag 7. Januar 2006, 00:44
TTR-Wert: 1603
Kontaktdaten:

Re: Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von Holg »

Hallo naar Nederland en hartelijk welkom op het forum!
Ich frage mich, auf welchem Holz und in welcher Schwammstärke Du den Spinfire spielst?
Ja, der Störeffekt ist relativ gering, aber er bietet meiner Meinung nach eine sehr gute Kontrolle und hat den großen Vorteil, daß man selbst große Mengen Rotation erzeugen kann (z.B. Unterschnitt beim schieben)
Einer der besten Spieler meines Vereins spielt ihn in 1,8 auf einem OFF Holz (ohne Carbon) und ist damit sehr erfolgreich. Er spielt auch eher allround und nutz die RH KN zur Vorbereitung der VH.
Generell ist der Störeffekt meist bei KN mit dünneren Schwämmen größer.
Außerdem sind die richtig ekligen Beläge (Killer, Explosion, div. MLN) Off sehr schwer zu kontrollieren.
Die ganzen (meist weichen) KN mit starkem Katapult finde ich persönlich auch nicht gut.
Viel Spaß beim Testen.
Tot straks
Holger

PS: Jouw Duits is heel goed!
Bogen - Spinfire 2,1 - Sternenfall pro OX
RR83
Greenhorn
Beiträge: 15
Registriert: Mittwoch 4. Dezember 2024, 21:10

Re: Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von RR83 »

Danke, danke Holger!

Ich spiele den Spinfire jetzt im max. (2.1) Schwammstärke auf ein butterfly Jun Mizutani ZLC und offensiv gefällt das sehr. Ich habe den Spinfire auch kurz in 1.8 Schwammstärke gespielt, aber damals war der Übergang von NI-Belag zu gross das 2.1 besser für mich war. Ich spielte vor 6 monate noch mit dignics 09C auf der Rückhand. Meine Forhand ist immer noch tenergy 80 in max und das wird sich auch nicht schnell ändern.
Vielleicht verlange ich auch zu viel von einen Belag das passt bei meiner Rückhand. Ich bin richtig neu in KN and MTN welt. Ich weiss aber das KN/MTN mir besser gefällt wie ein NI-belag auf der Rückhand. Hier in die Niederlande (Limburg) spielen auch nicht vielen mit KN/MTN, da kann mich keiner weiter helfen (training/übung oder Rat). Deshalb bin ich froh, dieses Forum gefunden zu haben. Aber Ihrer Meinung nach sollte ich es erst mal mit einem dünneren Spinfire Belag (1,8 oder 1,5) versuchen?
Roy
Holg
Top Master
Top Master
Beiträge: 2711
Registriert: Samstag 7. Januar 2006, 00:44
TTR-Wert: 1603
Kontaktdaten:

Re: Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von Holg »

RR83 hat geschrieben: Donnerstag 5. Dezember 2024, 23:34 Danke, danke Holger!

Ich spiele den Spinfire jetzt im max. (2.1) Schwammstärke auf ein butterfly Jun Mizutani ZLC und offensiv gefällt das sehr. Ich habe den Spinfire auch kurz in 1.8 Schwammstärke gespielt, aber damals war der Übergang von NI-Belag zu gross das 2.1 besser für mich war. Ich spielte vor 6 monate noch mit dignics 09C auf der Rückhand. Meine Forhand ist immer noch tenergy 80 in max und das wird sich auch nicht schnell ändern.
Vielleicht verlange ich auch zu viel von einen Belag das passt bei meiner Rückhand. Ich bin richtig neu in KN and MTN welt. Ich weiss aber das KN/MTN mir besser gefällt wie ein NI-belag auf der Rückhand. Hier in die Niederlande (Limburg) spielen auch nicht vielen mit KN/MTN, da kann mich keiner weiter helfen (training/übung oder Rat). Deshalb bin ich froh, dieses Forum gefunden zu haben. Aber Ihrer Meinung nach sollte ich es erst mal mit einem dünneren Spinfire Belag (1,8 oder 1,5) versuchen?
Roy
Goedemorgen,

Ich weiß nicht, wie gut Du spielst oder in welcher Liga, aber 2,1 auf nem Mizutani erscheint mir viel zu schnell :ugly:
Der Spinfire ist eine der schnellsten, wenn nicht sogar die schnellste KN überhaupt.
Ich hatte ihn auf meiner VH erst auch in 1,8. Mit 1,5 treffe ich mehr Schüsse (die sind immer noch sehr schnell), mache weniger Fehler beim Schupf und Aufschlagannahmen und kann besser blocken.
Ich vermute, Du spielst den Belag immer noch zu sehr wie einen "normalen" Noppen innen.
Daher glaube ich nicht, dass Du mit den störenden KN gut zurecht kommen wirst.
Auch kommst Du mit dem D09c ja von einem harten Belag mit eher wenig Katapult.
Da passt der Spinfire imho sehr gut.
Meine Idee wäre tatsächlich 1,5. Dann hast Du eine hohe Kontrolle, definitiv mehr Störeffekt als in 2,1 und bist auch gezwungen ihn mehr wie eine Kurznoppe zu spielen.
Damit kannst Du Deine Technik anpassen (das dauert wirklich lange) und dann kannst Du immer noch anspruchsvollere KN mit mehr Störfaktor probieren.
Groetjes
Holger
Bogen - Spinfire 2,1 - Sternenfall pro OX
RR83
Greenhorn
Beiträge: 15
Registriert: Mittwoch 4. Dezember 2024, 21:10

Re: Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von RR83 »

Goedemiddag Holger

Ich spiele in die erste klasse und meine TTR variiert zwischen 1300-1400. Ich muss dabei sagen das in die erste klasse spieler sind wovon die TTR variiert von 1100 bis 1700
……
Ich weiss nicht wie die Liga in Deutschland sind oder wo mann das mit zu vergleichen ist. Hoffentlich Sind die TTR-Werte die selbe.

Ich habe letzter Monat einen geschlagen(sagt mann das so 😅) mit 1675 TTR aber auch verloren von einer mit 1200 TTR. Mein win Ratio war letzter Saison 50%. Ich finde das ich bei zeit ziemlich gut spielen kann, aber bin nicht stabil genug.

Du hasst Recht wenn du sagst das der Spinfire richtig schnell ist, aber zu schnell kann ich nicht sagen (oder so habe ich den nicht erfahren). Für meine Vorhand ist der Jun Mizutani ZLC perfect. Du hasst auch recht das ich in die erste monate den Belag wie eine NI-Belag gespielt habe. Letzter Zeit beginnt das langsam etwas zu ändern.
Aber ich werde mir deiner Tip zur Hertzen nehmen und den Spinfire auch mal in 1.5 testen.
Gestern auch den Gepard in 1.8 und Dr.Neubauer explosion in 1.5 bestellt. Also ich habe einige beläge zu testen.
Ich sage dir Bescheid, wenn ich sie probiere und was dabei für mich herauskommt.

Groetjes

Roy
Mogliarme
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 221
Registriert: Montag 23. September 2024, 13:51

Re: Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von Mogliarme »

Finde den Flashback von der materialspezialist noch empfehlenswert. Hatte ihn in 1,5mm auf der rh. Damit ist man sehr variabel unterwegs, für ne MLN hat sie auch einen schönen Störeffekt. Mich hatte es dann langfristig zur langen Noppe gezogen. Ein Vereinskamerad hat sie aber ebenfalls in 1,5mm lange gespielt und war stets begeistert.
Als Gegenspieler war sie zeitweise sehr unangenehm.
Mogliarme erreichen jeden Ball!
RR83
Greenhorn
Beiträge: 15
Registriert: Mittwoch 4. Dezember 2024, 21:10

Re: Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von RR83 »

Heute habe ich den DR.Neubauer Explosion pro getestet. Es kam zuerst an, also habe ich es zuerst auf das Holz geklebt (beim Mizutani ZLC). Hier unten meiner erster Eindruck.

Am Anfang musste ich den richtigen Winkel suchen und mich an die langsamere Geschwindigkeit gewöhnen. Dennoch ist der Belag leichter zu spielen als erwartet. Mit fortschreitendem Training wurde es immer besser.

Schieben:: einfach durchzuführen, die Bälle springen nicht hoch. Durch die relativ hohe Griffigkeit der Noppen ist zwar auch etwas Unterschnitt möglich, allerdings waren es die Bälle ohne Spin, die meinen Trainingspartner oft zu Fehlern zwangen. sie waren teilweise wirklich leer und schwer einzuschätzen.

Erstes Öffnen: Sehr einfach, da die Noppen nicht durch Unter- oder Topspin beeinträchtigt werden. Meine erste Eröffnung war fast immer genau richtig und schön tief auf dem Tisch. Wenn der Ball zurückgespielt wurde, konnte man sofort den zweiten Ball drucken. Der Ball springt dann nicht hoch, was für meinen Trainingspartner wirklich unangenehm/eklig war.

Topspin: Das ist möglich und es gibt etwas Topspin, besonders als erste Eröffnung, aber es ist nicht besonders gefährlich.

Blocken:: Passiv nimmt der Belag die ganze Geschwindigkeit weg. Man kann wirklich sehen, wie die Bälle bremsen. aktiv mit etwas Druck hinter dem Block wird es eine ganz andere Geschichte. Dann wird der harte Schwamm aktiviert und der Ball beschleunigt auf eine hohe Geschwindigkeit. Zudem kommt es zu einer regelrechten Störungen/eklige Bällen und der Ball taucht sehr dreckig zu Boden. Man konnte beim Blocken sehr gut variieren und jeder Trainingspartner konnte die Bälle nicht lesen, insbesondere bei Tempowechseln.

Schuss:: Sehr schnell durch den harten Schwamm und sehr präzise in der Ballplatzierung, mit vielen Störungen und fiesen abtauchenden bälle. Das war fast immer gleich ein punkt.

Alles in allem hat mich dieser Belag sehr positiv überrascht. Beim 1,5mm war ich etwas skeptisch, aber es ist immer noch sehr schnell, wenn man aktiv damit spielt. Damit kann man viel variieren und es gibt viele eklige störungen bei den Bällen, die man schlägt. Das nächste Mal werde ich den Spinlord Gepard testen. und ja Holg, das Spinfire 1.5 wurde auch zum Testen bestellt ;) :D
Benutzeravatar
GlantiNewbie
Five-Star-Member
Five-Star-Member
Beiträge: 447
Registriert: Mittwoch 9. März 2016, 15:28

Re: Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von GlantiNewbie »

Hallo RR83,

Du schreibst, dass der Explosion Pro relativ griffig ist... Wie sieht es denn dann bei der Aufschlagannahme aus?


VG
GL
Holz: Scooper DEF (Der Materialspezialist)
VH: Jupiter Ultra-Thin (0,7mm)
RH: Super Glanti Blue Edition (0,8mm)
RR83
Greenhorn
Beiträge: 15
Registriert: Mittwoch 4. Dezember 2024, 21:10

Re: Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von RR83 »

Kurz vor Weihnachten habe ich den Spinlord Gepard ausprobiert, den habe ich schnell wieder ab genommen. Im Vergleich zu dem Explosion Pro hat der Gepard kaum Störeffekte und eben etwas mehr als der Spinfire.Der Gepard war mich zu viel am Spinfire anhlich mit etwas mehr controlle. Im Moment gefallen mir die Explosion Pro 1.5 und die Keiler II in 1,8mm am besten. Damit zu spielen, fühlt sich sehr vertraut/sicher an. Ich habe mir auch einen Belag vom Flashback 1,5mm zum Ausprobieren besorgt wie Mogliarme empfohlen hat.

Ich fand die Aufschlagannahme des Explosion Pro relativ einfach, allerdings muss man sich ein wenig anpassen, wenn ein Spieler viel Sidespin in seinen Aufschlag gibt. Ich habe am Samstag, den 4. Januar, ein Turnier, bei dem ich es wirklich testen kann. Dann gebe ich ein weiteres Update.
Mogliarme
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 221
Registriert: Montag 23. September 2024, 13:51

Re: Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von Mogliarme »

Berichte gern von deinen Erfahrungen mit dem Flashback :)
Mogliarme erreichen jeden Ball!
RR83
Greenhorn
Beiträge: 15
Registriert: Mittwoch 4. Dezember 2024, 21:10

Re: Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von RR83 »

Ein Update zu meinen bisherigen Erfahrungen.

Ich habe den Explosion Pro wieder vom Holz genommen. Zwar produziert der Explosion Pro genügend Störbälle, ich selbst muss jedoch zu viele Anpassungen machen, um den Belag spielbar zu halten.

Blocken: man muss beim ersten oder zweiten Block den Punkt haben, sonst wird der Belag unkontrollierbar und unberechenbar. Ich fand passives blocken sehr schwierig. Fast alle fielen ins Netz und die Bälle die darüberkamen waren völlig harmlos. Die Stärke liegt im Aktivblock. Diese Bälle sinken gefährlich nach unten, aber man muss perfekt positioniert sein, sonst hat man keine Kontrolle.

Schieben: Es fiel mir relativ leicht, den Ball niedrig und kurz zu halten. Seltsamerweise hatte ich Probleme, den Ball zu platzieren. Wenn ich den Ball weiter nach außen platzieren wollte um den Gegner zum Bewegen zu bewegen, flogen die Bälle leichter vom Tisch als mit anderen Belägen.

Erstes Öffnen: Davon war ich letztendlich am meisten enttäuscht. Der erste Ball ist, insbesondere wenn man vorsichtig öffnet, sehr langsam und harmlos. Ein Gegner, der dies erkennt, wird darauf warten und die Kontrolle übernehmen, was fast immer dazu führt, dass ich den Punkt verlieren.

Smash: sowohl für den Gegner als auch für mich selbst unvorhersehbar und unzuverlässig, d. h. Der bal nicht mit 100% vertrauen geschlagen werden kann.

Eine Verteidigung ein schritt oder weiter weg vom Tisch war für mich unmöglich. Sobald man zurückgedrängt wird, verliert man den Punkt. Auch weiter vom Tisch entfernt ist eine Übernahme oder ein bal mit druck (um zurück am Tisch zu kommen) nicht möglich.

Ich habe mir das Video von GeblockTT zur normalen Explosion noch einmal angesehen und kann ihren Erkenntnissen zum Pro größtenteils zustimmen.

Ich habe das Turnier am 4. Januar komplett mit dem Explosion Pro gespielt. Es hieß oft alles oder nichts. Ich gewann ein Game mit 11:5, verlor das nächste jedoch mit 5:11, was dazu führte, dass ich viele Spiele mit 3:2 verlor.

Fazit nach einigen Testwochen: Der Explosion Pro ist nichts für mich. Für mein Spiel und meine Erfahrungen mit kurzen Noppen nicht stabil und zuverlässig genug. Dieser Belag erfordert jemanden mit viel Erfahrung mit kurzen Noppen.

Meine Erfahrungen mit dem Flashback und insbesondere dem Keiler II werde ich später noch posten. Insbesondere der Keiler II hat mich bisher sehr positiv überrascht.
RR83
Greenhorn
Beiträge: 15
Registriert: Mittwoch 4. Dezember 2024, 21:10

Re: Welche kurz oder mittellange noppen?

Beitrag von RR83 »

Hallo Freunde,

ich war nie wirklich weg – habe hier weiterhin mitgelesen, recherchiert und mir viele Infos geholt. Inzwischen ist ein halbes Jahr vergangen seit meinem letzten Beitrag, und in der Zeit habe ich einiges getestet und ausprobiert.

Seit ein paar Monaten bekomme ich einmal pro Woche Training von einem Spieler mit 2100–2200 TTR, der selbst auch aktiv mit Anti bzw. Noppen auf der Rückhand spielt.

Kurz nach meinem letzten Turnier kam der Keiler II aufs Holz – und ist dort größtenteils auch geblieben. Ich habe nach der Saison nochmal den Flashback ausprobiert, aber für mich ist das Belag einfach nichts. Der Flashback-Schwamm ist mir insgesamt zu weich. Zwar ist der erste Topspin damit richtig stark (viel Grip, gute Kontrolle, extrem störend), aber beim Schupfen und vor allem beim Blocken ist der Belag für mich eine Katastrophe.

Besonders beim passiven Block fallen bei mir fast alle Bälle ins Netz – ich muss den Flashback beim Blocken ständig sehr aktiv spielen, und das passt nicht zu meinem Stil. Mit dem Keiler II geht das Ganze deutlich natürlicher, auch wenn ich da noch intensiv trainieren muss, bis sich alles perfekt anfühlt.

Ich bin auch nochmal kurz zum Spinfire mit dünnerem Schwamm zurückgekehrt, aber der war mir selbst in der dünneren Version noch zu schnell. (Ich muss fairerweise sagen, dass ich die 1.5er-Version immer noch nicht getestet habe – sorry @holg!)

Jetzt habe ich die Gelegenheit, ein paar Testhölzer auszuprobieren, die gut mit dem Keiler II harmonieren könnten. Ich konnte mir ein Nittaku Acoustic, ein Victas Koki Niwa und – nachdem ich die Review von @jaja gelesen habe – auch ein Joola Tezzo Guardian sichern (mein Coach hat gute Kontakte und einen Sponsordeal).

@jaja – ich weiß, dass du den Tezzo Guardian erfolgreich mit dem Keiler I spielst. Hast du auch schon Erfahrungen mit dem Keiler II gesammelt?
Antworten