Re-Impact Turbo 82

Infos über spezielle Kombinationen von Holz und Belag

Moderator: Noppen-Test-Team

Michel101
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Re: Re-Impact Turbo 82

Beitrag von Michel101 »

Meine Testeindrücke und Spielberichte zum Turbo82:

Mein Material:
Holz: Turbo82
VH: Rasanter R47 max
RH: Hellfire OX

Mit dem Turbo82 habe ich die gesamte Rückrunde in der Oberliga sowie viele Turniere gespielt und auch meinen TTR Höchstwert von über 2100 Punkten erreicht.
Ich habe in der Hinrunde noch mit dem Joo See Huyk gespielt und bin dann zwischen der Hinrunde und der Rückrunde auf das Tubro82 umgestiegen.

Das Turbo82 kombiniert für mich alles was ich benötige. Die dämpfende Rückhandseite ermöglicht mir sowohl am Tisch Bälle zu blocken mit der Noppe als auch bei der Aufschlagannahme sehr gute störende Rückschläge zu machen mit diesen ich dann meine Vorhand vorbereite. Am meisten nutze ich die Noppe am Tisch bei Rückschlägen oder Störschlägen beispielsweise auf Unterschnitt oder Seitschnitt. Durch die Dämpfung des Turbo82 habe ich mit dem Holz ein unglaubliches Gefühl und eine sehr gute Kontrolle, sodass ich sowohl kaum Fehler mache als auch sehr platzierte störende Schläge setzen kann.
Dies gelang mir mit dem Joo See Huyk kaum, da es für diese Schläge am Tisch einfach zu schnell war.

Sonst nutze ich die Noppenseite/Rückhand für die Abwehr. Diese kann ich durch die Dämpfung des Tubro82 auch tischnäher spielen. Trotzdem bin ich in der Halbdistanz, aber durch die Kontrolle des Holzes bin deutlich tischnäher unterwegs als beispielsweise mit dem Joo See Huyk. Dadurch sind sowohl meine Abwehrbälle qualitativ besser, da der Ball einen kürzeren Weg hat und den Schnitt der Abwehrbälle größtenteils beibehält. Außerdem kann ich durch die Kontrolle deutlich mehr Risiko und damit auch Qualität in meine Abwehrbewegung packen. Dadurch haben meine Abwehrschläge deutlich mehr Unterschnitt und müssen oft geschupft werden. Durch den Hellfire, der relativ griffig ist ist hier auch nahezu alles möglich. Dadurch bereite ich wieder meine Vorhand vor. Trotz der Kontrolle und der Dämpfung des Holzes, hat das Holz ein gutes Tempo, was auch gute und feste Schläge aus der Halbdistanz ermöglicht.

Mit all den zuvor beschriebenen Noppenschlägen bereite ich eigentlich meine Vorhand vor um damit den Punkt zu erzwingen. Die Vorhand auf dem Turbo82 ist relativ schnell, trotz einer hervorragenden Kontrolle. In Kombination mit dem Rasanter R47 von andro ist hier nahezu alles möglich. Abwehrschläge mit der Vorhand, weiche und feste Angriffe mit der Vorhand, kurze und lange Rückschläge, gute Blocks und vieles mehr. Auch das gute Schnittpotential ist hervorzuheben.

Also abschließend kann ich das Turbo82 nur weiterempfehlen. Aktuell ist es mein Spielholz und damit auch mein Lieblingsholz für mein Spiel, da es in Kombination mit dem Material unglaublich vielseitig ist. Und sowohl das naja relativ klassische Abwehrspiel mit dem aktiven Störspiel am Tisch vereint.
Neros
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Re: Re-Impact Turbo 82

Beitrag von Neros »

Das Turbo 82 Testholz ist heute angekommen und wird voraussichtlich morgen belegt.
Es wiegt 69 g und liegt mit der Schiffsschraube sehr gut in der Hand. Es kommt mit dem E4 Klebeverfahren daher. Alles Weitere folgt. Der erste Eindruck - federleicht.
Neros
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Re: Re-Impact Turbo 82

Beitrag von Neros »

Ich hatte heute die Ehre mit einem ehemaligen in Deutschland aktiven Topspiwler das Setup für das Turbo 82 Linkshänder mit Schiffsschraube, E4, Massanfertigung und MCP System auszutarieren indem wir etwa 45 Minuten gemeinsam an der Platte getestet haben. Herausgekommen ist der Hurricane 3 mit 2,15mm Schwammstärke in schwarz ( Vorhand) und der Grass Dtecs in grün mit 0,5mm Schwamm ( Rückhand)
Spielsystem: Angriff mit der Vorhand über Sidespinn - mit der Rückhand Nopsp8nbund hinhalten.
Dies wurde von dem Trainer herausgearbeitet indem er den Spielstil und das Holz analysiert hat.
Lieber Achim das Teil ist jetzt schon eine Granate - das erste Mal in der Hand gehabt und einfach nur wow - danke das ich das Testen darf - es ist mir einem Ehre und ich bin sehr dankbar dafür
Neros
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Re: Re-Impact Turbo 82

Beitrag von Neros »

Heute den ersten Test durchgeführt nachdem der Schläger gestern beklebt wurde.
Es wurde unter Anleitung eines ehemaligen Bundesligaspielers trainiert:
Übumg: Topspin gegen Block in die Noppe auf der Rückhandseiteam Tisch: Nach 1,5 Stunden Training konnte ich lt. Trainer 70% aller Bälle sicher zurückbringen. Bälle tauchen flach ab und ersxhweren so das Nachziehen.
Die Vorhand gat ordenlich wums mit starker Kontrolle.
Das Glanzstück ust die Rotation die damit beim Sidespin generiert werden kann.
Ich freue mich jetzt auf die nächste Einheit nächste Woche.
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Re: Re-Impact Turbo 82

Beitrag von graupe007 »

der Thread auf den ich eben gestoßen bin, ist ein Steilvorlage für Menschen mit Nicknames wie ehemalige Fernsehmoderatoren und ähnliches :roll: : hier spielt jemand ein Re-Impact Holz > 2000 Punkte.

Der statistische TTR Mittelwert liegt in D um die 1250 Punkte, also was spricht dagegen wenn das Gros der Spieler in dieser Region und insbesondere gehandicappte dadurch bedient werden? Und Michel101 zeigt bis wohin das gehen kann. Natürlich ist es eine Umstellung, sich vom linearen Verhalten von Carbon etc auf den Balsa-Katapult umzustellen, das dauert eine gewisse Zeit der Gewöhnung die man investieren muss. ABER: wer beschwert sich über das Verhakten unseres Gehörs was hochgradig nichtlinear verhält? Die Antwort ist: keiner weil man es von klein auf gewohnt ist und das Hirn sich irgendwann darauf einstellt.
aktuelles Spielholz: Re-Impact Tachi
VH: Tenergy05 1,7mm, schwarz
RH: Tactics Ox rot

Stil: tischnahes Störspiel, VH spinlastig
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Re: Re-Impact Turbo 82

Beitrag von hijo de rudicio »

graupe007 hat geschrieben: Dienstag 3. Februar 2026, 22:40 der Thread auf den ich eben gestoßen bin, ist ein Steilvorlage für Menschen mit Nicknames wie ehemalige Fernsehmoderatoren und ähnliches :roll: : hier spielt jemand ein Re-Impact Holz > 2000 Punkte.

Häh?

Edit: Aaah!
Chuck Norris ist gar nicht so allmächtig wie alle immer sagen!
Sonst würde er jetzt hinter mir stehen und meinen Kopf auf die Tastpjg8rhge-tlplpw,jfr7ghj3ngr0gj+wg.mjh43wghjß9
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Re: Re-Impact Turbo 82

Beitrag von achim »

graupe007 hat geschrieben: Dienstag 3. Februar 2026, 22:40 der Thread auf den ich eben gestoßen bin, ist ein Steilvorlage für Menschen mit Nicknames wie ehemalige Fernsehmoderatoren und ähnliches :roll: : hier spielt jemand ein Re-Impact Holz > 2000 Punkte.

Der statistische TTR Mittelwert liegt in D um die 1250 Punkte, also was spricht dagegen wenn das Gros der Spieler in dieser Region und insbesondere gehandicappte dadurch bedient werden? Und Michel101 zeigt bis wohin das gehen kann. Natürlich ist es eine Umstellung, sich vom linearen Verhalten von Carbon etc auf den Balsa-Katapult umzustellen, das dauert eine gewisse Zeit der Gewöhnung die man investieren muss. ABER: wer beschwert sich über das Verhakten unseres Gehörs was hochgradig nichtlinear verhält? Die Antwort ist: keiner weil man es von klein auf gewohnt ist und das Hirn sich irgendwann darauf einstellt.
Danke, graupe007 — ein starker und sachlicher Beitrag.

Dein Vergleich mit dem Gehör trifft es sehr gut:

Das Gehirn stellt sich ein — wenn man es lässt. Das gilt für das Hören, und es gilt genauso für das Spielgefühl mit einem Re-Impact Holz.

Zu Michel:

Er ist nicht in der Oberliga geblieben, weil er nicht weiterkonnte.

Er ist dort geblieben, weil er dort dominiert — sicher, kontrolliert, auf seinem Stammplatz.

In einer höheren Klasse braucht man eine ganz andere Technik und ein noch präziseres Spielverhalten, um sich festzuspielen.

Michel hat die richtige Entscheidung getroffen — für sein Spiel, für seine Stärken.

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Re: Re-Impact Turbo 82

Beitrag von 4olaf »

graupe007 hat geschrieben: Dienstag 3. Februar 2026, 22:40 der Thread auf den ich eben gestoßen bin, ist ein Steilvorlage für Menschen mit Nicknames wie ehemalige Fernsehmoderatoren und ähnliches :roll: : hier spielt jemand ein Re-Impact Holz > 2000 Punkte.

Der statistische TTR Mittelwert liegt in D um die 1250 Punkte, also was spricht dagegen wenn das Gros der Spieler in dieser Region und insbesondere gehandicappte dadurch bedient werden? Und Michel101 zeigt bis wohin das gehen kann. Natürlich ist es eine Umstellung, sich vom linearen Verhalten von Carbon etc auf den Balsa-Katapult umzustellen, das dauert eine gewisse Zeit der Gewöhnung die man investieren muss. ABER: wer beschwert sich über das Verhakten unseres Gehörs was hochgradig nichtlinear verhält? Die Antwort ist: keiner weil man es von klein auf gewohnt ist und das Hirn sich irgendwann darauf einstellt.
das mit dem gehör finde ich einen vortrefflichen vergleich, warum linear nicht immer "normal" oder "besser" ist. das ist nicht nur das gehör, auch bei unseren sehnerven verarbeiten wir viele reize nicht linear, helligkeit und kontrast (stichwort gamma-korrektur). unser kompletter bewegungsapparat arbeitet NICHT linear und in feedback-schleifen, antizipation und schwellenwerte - das ist alles andere als strikt linear.

unser gehirn ist also ziemlich gut darin, nichtlineare zusammenhänge zu lernen und zu nutzen. gerade spieler mit gutem timing kann dieser eingebaute "verstärker" bei balsa-hölzern mehr oder weniger genau das sein, was sie möchten. balsa hölzer bieten so viele vorteile und jeder kann diese vorteile auch nutzen, wenn man sich darauf einlässt und das neue spielgefühl "lernen" möchte. aus einem block wird ein "passiver speed-return" und umleitung von tempo ohne viel kraftaufwand. gerade halt für spieler mit diesem guten timing bringt es erhebliche vorteile - besonders stark im störtempo, winkelspiel und schnelle richtungswechsel. also druck durch variation statt dauerpower.

anders ausgedrückt - die nichtlinearität ist nicht das problem, sondern das werkzeug - auch um kraft zu sparen. nicht umsonst kann ich 50 sätze und mehr beim training (locker 4 stunden) durchspielen beim training (und ja, ich bewege mich dazu und stehe nicht nur an der platte).
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Re: Re-Impact Turbo 82

Beitrag von achim »

@4olaf@4olaf — du hast es auf den Punkt gebracht,

besser, als ich es in vielen langen Texten geschafft hätte.

Das Gehirn lernt nichtlinear von Geburt an — Gamma, Feedback, Schwellenwerte — und trotzdem beschwert sich niemand über sein Sehsystem.
Weil es einfach funktioniert.

Genauso ist es mit Balsa:

wer sich einlässt, lernt. Und wer gelernt hat, will nicht mehr zurück.

50 Sätze, 4 Stunden — das sagt alles. Das ist kein Holz, das dich ausbremst. Das ist ein Holz, das mit dir spielt.

Danke, dass du das so klar und lebendig beschreibst. Das hilft nicht nur mir

— das hilft jedem, der hier mitliest und noch zweifelt.

@4olaf — und wer sich nicht einlässt? Der schläft weiter an der Platte — und wundert sich über steigende Bälle in Rückenlage. :D
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Re: Re-Impact Turbo 82

Beitrag von 4olaf »

achim hat geschrieben: Montag 30. März 2026, 13:48 @4olaf@4olaf — du hast es auf den Punkt gebracht,

besser, als ich es in vielen langen Texten geschafft hätte.

Das Gehirn lernt nichtlinear von Geburt an — Gamma, Feedback, Schwellenwerte — und trotzdem beschwert sich niemand über sein Sehsystem.
Weil es einfach funktioniert.

Genauso ist es mit Balsa:

wer sich einlässt, lernt. Und wer gelernt hat, will nicht mehr zurück.

50 Sätze, 4 Stunden — das sagt alles. Das ist kein Holz, das dich ausbremst. Das ist ein Holz, das mit dir spielt.

Danke, dass du das so klar und lebendig beschreibst. Das hilft nicht nur mir

— das hilft jedem, der hier mitliest und noch zweifelt.

@4olaf — und wer sich nicht einlässt? Der schläft weiter an der Platte — und wundert sich über steigende Bälle in Rückenlage. :D
richtig... okay, nach 50 sätzen bin ich auch platt, aber - ich habe in all den sätzen energie richtig dosiert abgegeben, dank dem holz natürlich auch. wie ich schon schrieb, wer powertischtennis spielt, kann auch in sehr hohen klassen bestehen - aber nicht lange - weil das sehr kraftraubend ist UND man muss dafür auch fit sein oder wirklich ein geniales händchen haben. das sind aber vielleicht mal 1-2% der spieler hier in deutschland. die große und breite masse hat ganz andere schwerpunkte in ihrem spiel und die meisten wissen gar nicht, wieviel einfacher vielleicht es ist, wenn man die seele des schlägers "findet", also das richtige holz. wenn man bedenkt, wie viele spieler sich nur auf die "belagauswahl" konzentrieren und da teilweise komplett neue wege versuchen (ich kenne viele, die von noppen innen, auf kurze noppen, lange noppen und anti/glanti schon so viel ausprobiert haben), aber beim holz komischerweise sich nie herangetraut haben, dort auch mal große veränderungen zuzulassen.
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Re: Re-Impact Turbo 82

Beitrag von achim »

4olaf hat geschrieben: Montag 30. März 2026, 14:15

@4olaf — und wer sich nicht einlässt? Der schläft weiter an der Platte — und wundert sich über steigende Bälle in Rückenlage. :D
richtig... okay, nach 50 sätzen bin ich auch platt, aber - ich habe in all den sätzen energie richtig dosiert abgegeben, dank dem holz natürlich auch.
Wie ich schon schrieb, wer powertischtennis spielt, kann auch in sehr hohen klassen bestehen - aber nicht lange - weil das sehr kraftraubend ist UND
man muss dafür auch fit sein oder wirklich ein geniales händchen haben. das sind aber vielleicht mal 1-2% der spieler hier in deutschland. Die große
und breite masse hat ganz andere schwerpunkte in ihrem spiel und die meisten wissen gar nicht, wieviel einfacher vielleicht es ist, wenn man die
seele des schlägers "findet", also das richtige holz. wenn man bedenkt, wie viele spieler sich nur auf die "belagauswahl" konzentrieren und da teilweise
komplett neue wege versuchen (ich kenne viele, die von noppen innen, auf kurze noppen, lange noppen und anti/glanti schon so viel ausprobiert haben),
aber beim holz komischerweise sich nie herangetraut haben, dort auch mal große veränderungen zuzulassen.
[/quote]


@4olaf —

„die Seele des Schlägers finden" — ich hätte es nicht besser sagen können.

Genau das ist es. Nicht der Belag. Nicht das Carbon. Das Holz ist die Seele — alles andere ist Kleidung.

Und du hast recht:

Die meisten suchen jahrelang im Kleiderschrank — und schauen nie in den Spiegel.

Warum?

Ganz einfach:

Mit einem Holz, das ein Leben lang hält, kann man weniger verdienen als mit einem Belag,
den man alle sechs Monate wechselt. Das ist keine Kritik — das ist Mathematik.

Ja, ich weiß — ich sage das als jemand, der Hölzer verkauft und kaum Spielgummis.

Ihr könnt das einrechnen. Aber die Mathematik bleibt dieselbe.
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