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 Betreff des Beitrags: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Freitag 11. Juni 2021, 12:05 
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Alle Noppenspieler werden sich jetzt besonders freuen, denn es gibt jetzt auch ein Traumholz für Sie, was in der Rückhand so optimal wie das Chevanti S gedämpft werden kann,
dass man mit der (Ox) LN jetzt auch aggressiv angreifen kann, ohne das die Spielbälle nicht über den Tisch hinausfliegen oder gleich zu hoch kommen, um vom Gegner abgeschossen zu werden.

Von seinen gesamten Schichtaufbau her unterscheidet es sich das Le Géant überhaupt nicht vom Schichten Aufbau des ChevantiS . Beide Hölzer sind nahezu identisch bis auf die geometrische Ausrichtung der zwei letzten Schichten unter dem Deckblattfurnier der Rückhand. Diese sind anders wie bei ChevantiS für GlantiS ausgerichtet.

Was aber noch viel entscheidender, ist, die Tatsache, dass ich damit auch selbst gefährlich angreifen kann, ohne das mir die Spielbälle hinten hinausfliegen werden. Ich bin trotzdem sicher, wenn ich plötzlich auf der Rückhand angeschossen werden, weil dann die Passivität des Holzes wieder sofort greifen wird. Ich kann jetzt also das Spiel wunderbar stören und/oder passiv bleiben oder genauso gefährlich und offensiver angreifen. Die Schnittumkehr ist dabei bombastisch.

Ich bin damit aber zwangsläufig gezwungen, ein weiteres Wettkampfholz einzuführen, weil auch der Systemverlauf des neuen ChevantiS auf Stand der Technik vom 10.6.2021 angepasst und damit beide Hölzer ChevantiS (Glanti) und auch Le Géant (KN, LN) somit auf einem festen Bestandsgrund, aber mit einer unterschiedlichen geometrischen Ausrichtung der Rückhand angeboten werden müssen, um beide Materialrichtungen optimal spielbar zu machen.

Testholz 1, Kleinblatt, gerade, 152 x 157, gerade, mcpsystem

Hig 20.6. - 4.7.21

Testholz 2 Mittelblatt Sondergröße 160 x 153 gerade. mcp-system

Rapo 20.6.21 - 30.6.21

Testholz 3 Mittelblatt Sondergröße 160 x 153 gerade. mcp-system

Gumpelzheimer 20.6.-4.7.21

Testholz 4 , Großblatt, Sonderbau 165 x 157 mm, gerade, mcpsystem

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Zuletzt geändert von achim am Freitag 11. Juni 2021, 13:08, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Freitag 11. Juni 2021, 12:42 
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Beiträge: 863
Ich habe dafür eine ganze Woche nur Entwicklung gemacht, um hinter das Geheimnis der richtigen geometrischen Auslegung der jeweiligen Rückhand zu kommen, und um kein Material verschwenden zu müssen. Das neue Le Géant (übersetzt der Gigant) steht also für den Einsatz von vornehmlich LN (ox) oder Schwammnoppen in der Rückhand, während die Vorhand bei beiden Modellen völlig identisch ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juni 2021, 11:45 
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Testzeit Verschiebung

Testholz 1, Kleinblatt, gerade, 152 x 157, gerade, mcpsystem

Hig 24.6. - 8.7.21

Testholz 2 Mittelblatt Sondergröße 160 x 153 gerade. mcp-system

Rapo 28.6.21 - 12.7.21

Testholz 3 Mittelblatt Sondergröße 160 x 153 gerade. mcp-system

Gumpelzheimer 28.6.-12.7.21

Testholz 4 , Großblatt, Sonderbau 165 x 157 mm, gerade, mcpsystem

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. Juni 2021, 20:35 
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so, ich habe heute das Testholz erhalten...und fragte mich beim ersten Blick auf Dicke und Gewicht bezogen, was soll daran der "Gigant" sein? Manchmal frage ich mich, wie Achim immer auf seine Namen kommt und ob das wirklich nicht irreführend für die Käufergruppe ist - aber man könnte Gigant auch auf das Spielverhalten beziehen, und das ist wirklich gigantisch...dazu aber später mehr.

Also es ist ein - für Re-Impact Verhältnisse - relativ dünnes Holz, was ich eigentlich nicht so gerne habe, weil dadurch auch das Balsa typische Spielverhalten sich anders widerspiegelt - egal. Es hat einen mittelharten Anschlag (mag ich eigentlich auch nicht, stehe eher auf weichen Anschlag) - egal...und hat einen durch die kleine Dicke des Holzes auch einen sehr dünnen Griff (zwar breit aber nicht dick) - mag ich auch nicht - egal.

Das hier ist nur ein erster Eindruck, da ich leider die Woche nicht mehr zum Training komme und nächste Woche nicht da bin - konnte ich das Holz nur - dafür intensiver - an der Ballmaschine testen (und natürlich Angaben). Später dazu bestimmt noch mehr im offenen Spiel gegen Landesliga bis Oberliga Spieler im Training.

Es ist wohl das Holz mit dem gefühlt längsten Ballkontakt von allen Re-Impact Hölzern und das spiegelt sich in vielen Schlagarten wieder, besonders der starke Unterschied in Vorhand und Rückhand durch den unsymetrischen Aufbau ist beachtlich.

Aufschläge: mit keinem Re-Impact Holz habe ich bisher so flache und spinnige Angaben hinbekommen, selbst mit dem M3-Select nicht. Die Bälle sind flach weggesprungen und mit Sidespin sind die Bälle schön seitlich abgedriftet, 2 oder 3 mal auf'm Tisch - oder der Gefährliche, wo der nach dem 1. Aufspringen kurz hinter der Tischkante wieder runtergeht. Das sah alles sehr gut aus. Dann mit der Vorhand mal Tomahawk Aufschläge gemacht (die mache ich im Spiel nie, weil ich dafür einfach zu unsicher bin) - und die Bälle haben noch nicht mal die Tischmitte erreicht und sind da schon seitlich von der Platte gesprungen. Obwohl ich da so viel "Suppe" reingemacht habe, sind die nicht über die Platte geflogen - je nachdem, wie man den Ball trifft sind extrem eklige Angaben möglich. Jetzt das gleiche mit der Rückhand - und obwohl die alles, nur nicht langsam ist, habe ich auch hier mal versucht richtig mit Handgelenk- und Krafteinsatz Spin zu erzeugen. Bei meinem Preference muß ich da Glück haben, dass der mir nicht über die Platte geht, wenn ich da zu aktiv reingehe, beim Le Géant sah das komplett anders aus. Ich habe mit der Rückhand so viel Spin erzeugen können, dass er 3, sogar 4 mal auf der Platte aufgesprungen ist oder der sogar stehen geblieben ist. Solche Angaben sind eigentlich nur möglich, wenn man das Schlägerblatt stark nach oben winkelt und so wenig Vortrieb wie möglich erzeugt - das habe ich hier aber mit meiner sonst herkömmlichen Angabentechnik gemacht - nur etwas weniger Krafteinsatz, aber sonst gleiche Blattstellung (leicht schräg nach unten) ... und der Spin ist so ausgeprägt, dass der Ball stehenbleibt oder zurückkommt. Das kann man natürlich mit anderen Hölzern und anderer Technik auch so hinbekommen, aber mit meiner Aufschlagtechnik und den sonst üblichen Hölzern nicht, ein komplett anderes Spielverhalten ist auf einmal mit dem Le Géant so möglich. Wie gut der Spin dann nachher ist, kann ich erst im Spiel gegen Trainingsgegner sagen, die flache Flugbahn und die sehr starke Variabilität sollte aber ausgezeichnetes Aufschlagverhalten geben.

Konterverhalten: nichts Ungewöhnliches, wenn man sich mit dem etwas härteren Anschlag anfreunden kann ein normales Spielverhalten, kein großer Katapult, weder zu schnell noch zu langsam, flascher Ballabsprung (aber nicht zu flach) und man kann den Ball auch schön leicht Gegenführen.

Topspin: Wow...das ist wirklich DAS Topspin Holz schlechthin, egal ob Vorhand oder Rückhand. Hier merkt man auch, dass trotz der geringen Dicke und Balsaschichten, das Holz ordentlich Dampf hat, wenn man den Ball nach vorne spielt. Auch hier wieder die sehr ungewöhnliche gefühlte lange Ballkontaktszeit, die ein so super Feedback (auch vom Klang) gibt, wie der Ball getroffen wurde, gepaart mit extremen Spinwerten. Im Gegensatz zu den dickeren Hölzern von Re-Impact kann man hier auch sehr schön mit dem Handgelenk leichter einen Winkel vorgeben und umso leichter ist dann auch der Topspin mit Handgelenk zu spielen. Bei dickeren Hölzern spielt man den Ball auch eher frontal mit entsprechenden Armbewegungen, hier ist man gerade dazu genötigt das Handgelenk bei tischnahen Topspin einzusetzen (ohne, dass ich es überhaupt machen möchte) und das Ergebnis sind super spinnige Topspins, die weder zu flach noch zu hoch abspringen, eine super Länge haben. Die Kontrolle auf der Rückhand finde ich noch größer als auf der Vorhand und auch hier wieder ein sehr gutes Feedback am Griff und im "Ohr" (Klang). Sowohl in Vorhand wie Rückhand hat man nie das Gefühl, dass man den Ball nicht spürt oder kontrollieren kann und die reduzierte Dicke ist optimal auch für jeden Topspin und jede Topspin Technik vor allem! (ob mit langem Arm oder mehr mit Handgelenk - das ist so auch nicht bei jedem Re-Impact Holz möglich)

Unterschnitt/Abwehr: dazu kann ich noch nicht viel sagen, habe nur kurz Topspin Bälle mit Unterschnitt Abwehr Bälle gekontert und das ging auch sehr gut, sowohl mit Vorhand wie Rückhand, auch hier wieder das tolle Feedback beim Balltreffpunkt - aber dazu kann ich erst mal nicht viel sagen, weil da die Ballmaschine nicht aussagekräftig genug für ist. Auch wenn das Holz NICHT langsam ist, konnte man trotzdem sehr gut die Weite und Spin variieren, mit der Rückhand sogar sehr gut - ich denke gerade für Noppenspieler dürfte das mit der Rückhand ein sehr gutes Holz sein, weil man den Ball einfach spürt und auch die Dosierung "fühlt". Besonders wenn man auch aktiv mit der Rückhand spielen möchte (nicht nur einfach hinhalten) bietet das Holz wirklich viele Möglichkeiten...aber dazu später, wenn ich damit richtig trainieren kann.

Fazit erster Eindruck:

+ Extrem viel Spin bei Plastik (zum Spaß mal Zelluloid Bälle genommen...krass - schade, dass man damit nicht mehr spielen darf :ugly:)
+ Offensives Holz (mit anderen Belägen eher Allround+)
+ Ballabsprung weder zu hoch noch zu flach, ideales Topspin Holz - auch Schuß sehr sicher und effektiv
+ sehr lange (gefühlte) Ballkontaktzeit und damit einhergehendes Feedback (inkl. Klang)
+ rel. dünnes Holz, geeignet für Handgelenkeinsatz und Winkel
+ leicht (mit Belägen 2.0/2.2mm < 170g)
+ kein typischer Balsa Effekt, dennoch temporeich und dynamisch (aber nicht so wie bei den sehr dicken Balsa Hölzern)

- kein weicher Anschlag (andere finden das aber besser)
- zu dünner Griff (Breite okay, dicke nicht)
- kein typischer Balsa Effekt
- Rückhand ist nicht langsam (aber kontrolliert) - würde ich nicht für Glanti oder sehr schnelle Noppen empfehlen, für einen "normalen" Anti aber schon bzw. sogar!

Getestet habe ich mit VH Donic S1 Acuda 2.0mm und Rückhand DHS Skyline 3-60 2.2mm, empfehlen würde ich VH Noppen-Innen bis 2.0mm oder kurze Noppen (die müßten hervorragend auch klappen) und Rückhand auch max. 2.0mm, LangeNoppen (langsame bis mittelschnelle) oder normale Anti Beläge.

Hier ein Bild vom Le Géant:

http://www.retail-service.de/bilder/legeant.jpg

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Re-Impact LeGéant VH: DONIC Acuda P1 Turbo 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact Preference Sonderbau VH: Andro Rasanter R48 Pro 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz (China 37 Grad Version)
Re-Impact M3 Select VH: DONIC Acuda S1 Turbo rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz


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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. Juni 2021, 22:02 
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@4olaf
ja, sorry wegen der Griffhöhe. Es ist schon länger her, seit ich das letzte Test Holz für Dich gebaut hatte. Da das Holz für die Testreihe Le Géant vorgesehen war, hat es einen etwas dünneren Griffansatz erhalten gehabt. Ich musss leider mit dem Balsaholz anfangen, herum zu geizen, weil ich davon in den letzten 14 Monaten nur sehr wenig geliefert bekommen hatte. Es gibt schon wieder nichts davon in Deutschland zu kaufen, was man als besonders preiswert bezeichnen könnte. Und wenn, dann ist es viel zu schwer, um es zum Hölzer bauen verwenden zu können. Da die Preise für dieses Exotenholz außerdem weiter ansteigen, werde ich wohl demnächst nur noch dünnere Hölzer damit bauen können, um genügend Baumaterial zu haben. aber wie Du es bereits heute feststellen konntest, hat die neue Bauweise bei Re-Impact durchaus sehr gute Vorteile zu bieten. Der Name Gigant steht für die außergewöhnlichen Spieleigenschaften, die man so nicht erwarten durfte. Gerade dünnere Hölzer benötigen eine ausgeglichene Gewichtsverteilung, um die Massenanteile und die Schwingungen des Holzes besser wirken lassen zu können. Der Schwingungsboden muss also genauestens passen, damit so ein außergewöhnliches Holz wie das Le Géant entstehen kann, was nicht nur für Materialspieler wie Noppen aussen ein großer Erfolg werden könnte. Für den baugleichen Chevanti S für den Glanti ändern sich nur die Parameter der geometrischen Ausrichtung wegen der höheren Winkelanfälligkeit. Ansonsten sind alle Schichten in gleicher Reihenfolge gesetzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. Juni 2021, 22:21 
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ja, das ist mir auch sofort aufgefallen...es hat ein perfektes Schwingungsverhalten - damit ist NICHT vibrierend gemeint, sondern das perfekte Feedback, dass man im Griff spürt und damit (ich habe öfters von einer gefühlt längeren Ballkontaktzeit gesprochen) die Kontrolle über den Ball.

Das mit dem dünnen Griff muß aber noch - besonders für die etwas größeren/kräftigeren Spieler - geändert werden, weil es bringt da auch nichts, mehr Griffband etc. zu montieren, weil der Griff damit ja gleichzeitig auch breiter wird. Da die Hand den Schläger aber gut umgreifen muß, ist auch die Haptik im Griff wichtig. Das war aber nur am Rande...ansonsten ist das Holz sehr sehr vielversprechend und könnte der neue Topseller werden unter deinen Hölzern, weil für jeden Allround/Offensivspieler wie auch offensiv ausgelegte Noppenspielern dürfte das ein Traumholz sein/werden.

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Re-Impact LeGéant VH: DONIC Acuda P1 Turbo 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. Juni 2021, 23:19 
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4olaf hat geschrieben:
ja, das ist mir auch sofort aufgefallen...es hat ein perfektes Schwingungsverhalten - damit ist NICHT vibrierend gemeint, sondern das perfekte Feedback, dass man im Griff spürt und damit (ich habe öfters von einer gefühlt längeren Ballkontaktzeit gesprochen) die Kontrolle über den Ball.

Das mit dem dünnen Griff muß aber noch - besonders für die etwas größeren/kräftigeren Spieler - geändert werden, weil es bringt da auch nichts, mehr Griffband etc. zu montieren, weil der Griff damit ja gleichzeitig auch breiter wird. Da die Hand den Schläger aber gut umgreifen muß, ist auch die Haptik im Griff wichtig. Das war aber nur am Rande...ansonsten ist das Holz sehr sehr vielversprechend und könnte der neue Topseller werden unter deinen Hölzern, weil für jeden Allround/Offensivspieler wie auch offensiv ausgelegte Noppenspielern dürfte das ein Traumholz sein/werden.


Über die Maßanfertigung lässt sich das alles regeln. Du siehst auch, dass ich sehr fleißig im Entwickeln war und die leeren Zeiten gut genutzt hatte. Ja, es bleibt mir auch nichts anderes übrig. Wenn es kaum Material gibt, muss man trotzdem lieferbereit bauen können und alle Ressourcen, die vorhanden sind, auch selbstverständlich nutzen können, denn Verlust habe ich durch die Sperrung des Einzelhandels genug in 2020 und auch in 2021 schon gemacht. Es wird Zeit, dass ich bessere Umsatzmöglichkeiten bekomme, denn die Gewerbesteuer ist in Deutschland sehr teuer, wenn das gleiche hergestellte Potential an finanziellen Sicherheiten ins nächste Jahr geschleppt werden muss, ohne es wirklich umsetzen zu können. Da wird es dann auch wirklich schwierig, immer zahlungsfähig zu bleiben. Ich denke aber, dass ich dieses Problem sehr gut gelöst bekommen hatte, ohne mich in große finanzielle Abhängigkeiten bringen zu müssen. Dafür bedanke ich mich auch bei meinen treuen Re-Impact Kunden, die mich alle in so schwierigen Zeiten mit spontanen Bestellungen unterstützt haben. Vielen Dank dafür.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Freitag 25. Juni 2021, 19:43 
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heute doch noch mal zum Testen gekommen.

Also das Holz zeigt auf jeden Fall genau das Spielverhalten, was sich schon am Roboter gezeigt hat. Es hat einfach extrem viel Spin und dabei die maximale Kontrolle. Ich habe gegen Landesliga Spieler (gute Topspin Spieler) im Spiel Unterschnitt Abwehr gespielt und die haben regelmäßig den 2. oder 3. Ball dann ins Netz gezogen, da war richtig viel "Suppe" drin. Auch mit den Angaben hatten viele Probleme, die ich so nicht mit dem Preference, Barath oder Dream erzeugen konnte.

Was sich aber herauskristalisierte ist, dass die Rückhand doch langsamer ist, als ich zuerst angenommen hatte, gerade im kurz kurz Spiel ist mir der Ball ab und zu mal "verreckt", weil ich den Katapult von meinem Preference gewöhnt war, der den fast "selbstständig" übers Netz hebte. Auch dieses Verhalten hatte mir beim Blocken Probleme bereitet, da der Ball mir verhungerte und zu kurz kam - das war dann mehr schon eine Einladung für den Gegner nachzuziehen oder zu töten. Deswegen muß man mit der Rückhand aktiver nach vorne spielen als bei den katapultigen Hölzern, wo das nach vorne "pressen" einfacher ging. Das empfinde ich auch als einzigen Nachteil (für mein Spiel), dass ich mit der Rückhand mehr arbeiten muß, wenn ich dort den Ball auch länger platzieren möchte. Aber man kann nicht alles haben, viel Katapult und gleichzeitig viel Kontrolle, langsam und schnell etc... wenn man es aber weiß, kann man gut sein Spiel darauf "umstellen" und aktiver spielen ohne Gefahr zu laufen, dass der Ball nach hinten weggeht.

Dafür waren Sidespin Angaben mit der Rückhand ein Punktbringer - regelmäßig konnten die Gegner die Bälle nicht richtig retounieren oder so, dass man sofort den töten konnte. Hier zeigt sich die Gefährlichkeit von spinnigen und eben nicht katapultigen Angaben, die nur allein durch die Vorwärtskraft in der Länge kontrolliert werden kann - man kann sich komplett auf den Spin konzentrieren und muß nicht fürchten, wenn man zu viel reinmacht, dass der Ball zu weit nach vorne springt - das eröffnet komplett neue Möglichkeiten in der Eröffnung.

Noch mal das Fazit beim ersten Training mit menschlichen Gegnern :wink: - identisch wie beim ersten Training an der Maschine, aber der Verlust vom typischen Balsa-Effekt macht sich in der Spielweise bemerkbar, da sich die Rückhand viel linearer spielt bzw. spielen wird. Sollte super mit Noppen eigentlich funktionieren und mit kontrollierten Rückhandbelägen. Topspins gingen aber auf beiden Seiten hervorragend, auf der Vorhand aber mit mehr Druck natürlich, Spin ist beidseitig genug vorhanden bzw. ein Nicht-Balsa Spieler würde niemals denken, dass man mit einem Balsa Holz so viel Spin erzeugen kann!. Hinzu kommt, dass die Rückhand im Tempoverhalten so gut reguliert werden kann wie kaum ein anderes Re-Impact Holz, eine ganz klare Empfehlung für ein kontrolliertes Rückhandspiel bzw. Aufbau!

Für mich spielt sich das Le Géant in vielen Punkten wie ein M3 Select, ein bisschen wie ein altes Eugen Memo und die Rückhand wie ein neues Tachi mit noch mehr Spin und Kontrolle und ziemlich anders als ein Preference, Barath oder Dream, deswegen würde ich es auch nicht als eine Weiterentwicklung bestehender Hölzer ansehen, sondern als ein komplett eigenständiges Holz mit entsprechenden Mix-Eigenschaften unterschiedlicher Hölzer.

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Re-Impact LeGéant VH: DONIC Acuda P1 Turbo 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact Preference Sonderbau VH: Andro Rasanter R48 Pro 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz (China 37 Grad Version)
Re-Impact M3 Select VH: DONIC Acuda S1 Turbo rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz


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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Samstag 26. Juni 2021, 12:02 
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Testholz 1, Kleinblatt, gerade, 152 x 157, gerade, mcpsystem

Hig 24.6. - 8.7.21

Testholz 2 Mittelblatt Sondergröße 160 x 153 gerade. mcp-system

Rapo 30.6.21 - 14.7.21

Testholz 3 Mittelblatt Sondergröße 160 x 153 gerade. mcp-system

Gumpelzheimer 30.6.-14.7.21

Kiwi 17.7.-31.7.21

Testholz 4 , Großblatt, Sonderbau 165 x 157 mm, gerade, mcpsystem

koelz 6.7. - 19.7.21

Testholz 5 Mittelblatt gerade, Sondergröße 160 x 153, mcpsystem, Schiffsschraube Rechts

Noppenlux 6.7. - 19.7.21

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Zuletzt geändert von achim am Sonntag 4. Juli 2021, 21:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Samstag 3. Juli 2021, 18:22 
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Auch heute mal wieder eine Trainingseinheit mit dem Le Géant gemacht und der erste Eindruck hat sich bestätigt, Vorhand hat einfach eine traumhafte Kontrolle und die Topspins (egal ob Vorhand oder Rückhand) sind so sicher zu platzieren, dass man damit kaum noch Fehler macht. Spielt man aber mal mit Druck kommen dabei auch richtig schnelle und vor allem flache Bälle dabei heraus, d.h. spielt man gefühlvolle Topspins, können die super mit Bogen gespielt werden, zieht man die aber schnell und mit Kraft sind sie sehr flach und das muß man dann beim Schlag mit berücksichtigen.

Auch ist mir aufgefallen, dass beim passiven Spiel die Bälle schneller abtauchen bzw. flach kommen - wie beim ersten Training fallen die dann gerne mal ins Netz wenn man zu passiv spielt, weil der Ballabsprung ohne Power flach ist und bleibt. D.h. hier muß man die Eigenart des Holzes nutzen und den Ball leicht anheben, umso gefährlicher kommen die dann für den Gegner wenn man die gleiche Schlagtechnik aber dann mit Druck spielt, die Bälle tauchen sehr schnell flach ab und der Gegner kann diesen wenn nur noch mit einem Notschlag nach oben heben, worauf man dann leicht den Ball schießen oder andersweitig töten kann. Ich spiele gerne auch mal eine Art Druckschupf mit den Noppen-Innenbeläge und hier kommt er weniger lang (wie z.B. bei meinem Preference), dafür aber kontrollierter an der Position, wo ich ihn haben möchte, also das Spiel ist auch hier viel direkter und mit ein bisschen Training und Eingewöhung dann auch lang spielbar.

Wichtig ist aber zu erwähnen, dass man immer etwas aktiv mit dem Holz spielen muß bzw. sollte - es ist also ein wirklich anderes Spiel wie mit einem Barath, Dream oder Preference - aber umso effektiver kann man es spielen, wenn man den Zugewinn an Kontrolle und direktem Spiel auch umsetzen kann. Ich sehe gerade für Spieler, die sonst immer ein bisschen mit der Kontrolle hadern und dann meinen, auf weiche Beläge gehen zu müssen, weil die Belaghersteller da angeblich mehr Kontrolle versprechen, eine große Chance auch mal mittelharte bis harte Beläge zu verwenden und dennoch ein wesentlich besseres Feedback und Ballgefühl generell erhalten. Ich bin kein Freund von (sehr) weichen Belägen und das ist für mich immer so ein bisschen ein Verzweiflungsruf vom Spieler, der sonst mit seinem Holz kein Ballgefühl empfindet. Das liegt aber meistens nicht am Belag, sondern am Holz - und das Le Géant bietet genau das bei allen möglichen Belägen. Ich habe bisher nur den Donic S1 Acuda und den DHS Skyline 3-60 darauf gespielt - ich werde nächste Woche mal einen weicheren Belag für die Vorhand einplanen (Acuda S3), eventuell auch einen härteren wieder (R48) und dann noch mal schauen, ob dieser ebenfalls gut harmoniert bzw. wo genau die Vor- oder sogar Nachteile mit dem Holz dann sind. Der Rückhandbelag ist bei mir aber eigentlich fest eingeplant und den möchte ich erst mal nicht ändern.

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Re-Impact LeGéant VH: DONIC Acuda P1 Turbo 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
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Re-Impact M3 Select VH: DONIC Acuda S1 Turbo rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz


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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Montag 5. Juli 2021, 10:29 
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koelz 9.7. - 23.7.21

Testholz 5 Mittelblatt gerade, Sondergröße 160 x 153, mcpsystem, Schiffsschraube Rechts

Noppenlux 9.7. - 23.7.21

fahrlehrerblau 25.7. - 8.8.21

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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Juli 2021, 00:44 
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Over The Top
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Registriert: Dienstag 9. März 2010, 00:48
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so, heute noch mal mit dem R48 getestet ... ich empfand den Acuda S1 Turbo stimmiger und gutmütiger auf der Vorhand...und irgendwie habe ich damit nicht so viel Spin in die Bälle reinbekommen - obwohl der nur minimal weicher ist. Also ich denke, harte Beläge sind für die Vorhand mit Spin (Angaben) und Schuß geeigneter, weichere Beläge etwas einfacher für den Topspin...aber das ist ja keine neue Weisheit jetzt und es würde mich wundern, wenn das auch auf den Re-Impact Hölzern komplett anders wäre.

Auf der Rückhand habe ich jetzt mal meinen DHS Spielbelag von meinem eigentlichen Spielholz geklebt (ist noch griffiger und neuer) und da ist der Spin einfach nur brachial gut - damit kann ich direkte Angabenpunkte machen - mit der Vorhand komischerweise nicht so, da war das M3 Select dann doch geeigneter.

Was mir aber wieder aufgefallen ist, das Abriegeln im Passiv-Spiel - aktiv kommen wunderbare und schnelle Topspins dabei heraus, im passiven Spiel (vor allem auch bei Notschlägen) ist die Dämpfung merklich spürbar, die Bälle kommen kurz oder "verhungern" - aber das hat meine Gegner heute mehrfach gestört, obwohl sie feste Topspins gezogen haben, dass die Blocks gar nicht feste zurückkamen und sich schon gewundert hatten, ob ich neuerdings einen Anti spielen würde. Man muß sich aber auch hier erst mal an die Eigenschaften gewöhnen, dann sind sie aber dosiert einfach gut und variabel einzusetzen. Dieses Verhalten würde ich nicht als normales "Balsa-Katapult" Verhalten beschreiben, da auch aktiv gespielt die Geschwindigkeitssteigerung sich sehr linear anfühlt (was ich auch nicht eigentlich so mag...bin mehr der Katapult-Typ :wink:)

Was mir immer noch Probleme bereitet ist der dünne Griff (ich habe schon drei Lagen Griffband drumherum gewickelt - was man eigentlich nicht sollte), damit der Schläger mir nicht aus der Hand rutscht...das ist aber jetzt keine Eigenschaft vom Holz an sich, sondern vom Griff...bitte vorher mit Achim drüber sprechen, wie "dick" der Griff sein sollte, da man es nicht gewohnt ist, wenn man von dickeren Hölzern kommt, der Griff dann zu flach ist, da denke ich aber, dass Achim das auch anders bauen kann.

Die Rückhand bietet aber den am stärksten (meiner Meinung nach) erzeugenden Spin und durch die wirkliche Temporeduzierung auch unheimliche Kontrolle (gerade auch bei langer Schnittabwehr, kaum Fehler noch - und das ist eigentlich gar nicht mein Spiel). Auch Annahme von Angaben (viel oder weniger Spin) ist für die Rückhand kein Problem. Hingegen muß ich mich immer noch an den flachen Ballabsprung gewöhnen, wo ich bei weichen Topspin vom Gegner (ohne viel Tempo) echte Probleme habe, den Ball noch übers Netz zu bekommen im Block, weil passiv einfach hinhalten dann da zu wenig ist und die ins Netz fallen. Wenn die fest gezogen werden, kein Problem, da kann ich den Block schon fast wie ein Konterschlag spielen. Auch hier ist wieder Training angesagt, weil das Holz eben ANDERS ist und man diesen Effekt auch trainieren muß, um ihn richtig nutzen zu können.

Der Gesamteindruck ist aber immer noch der wie an den ersten Trainingstagen. Wer ein unheimlich kontrolliertes Holz sucht (besonders auf der Rückhand), mit der Vorhand Topspin/Schuß gerne spielt, mit der Rückhand eher Unterschnittabwehr/Block/Schupfen präferiert, dem ist das Holz zu empfehlen. Durch das schnelle und flache Abtauchen ist es für den Gegner immer unangenehm zu antworten, macht es dadurch aber auf der Rückhand etwas schwieriger Topspin Duelle zu bestreiten wie mit der Vorhand. Hervorzuheben ist die enorme Schnittentwicklung auf der Rückhand und dennoch geringe Schnittanfälligkeit durch die lange Ballkontaktzeiten. Beläge können locker bis 2.1mm gespielt werden, weil sie auf dem Holz nicht zu schnell werden (mehr habe ich nicht ausprobiert, würde ich generell eh nicht spielen).

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Re-Impact LeGéant VH: DONIC Acuda P1 Turbo 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Juli 2021, 09:20 
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Hat wer schon das Holz mit LN ox gespielt und kann einen kurzen Bericht geben

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Juli 2021, 09:46 
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Noppenlux - Sobald ich das Holz bekommen sollte, erfolgt natürlich ein Testbericht mit dem italienischen Glanti und dem grünen Schwamm in 1,5 und 1mm sowie mit dem D-Tecs und meinem Hellfire OX. Momentan habe ich 2 Trainingspartner mit viel besserer Spielstärke 1.Pfalzliga und Bezirksliga, beide greifen an mit Topspin VH und Noppen RH der eine und der andere mit beidseitig Top und ansonsten sicherem Schupfspiel. Da lässt sich die Stärke des Materials schon ziemlich gut herausarbeiten - natürlich nur in Grenzen meiner eigenen Spielstärke. :-)

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Im Alter werden alle Glieder steif - bis auf eins - in der Jugend ist es umgekehrt


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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Le Géant"
BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Juli 2021, 16:24 
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ich wollte nur die eindrücke von anderen wissen die das Holz schon getestet habe,ich bekomme meins am Freitag und werde das mit Hellfire x ox und Tenergy 64 1,7mm testen

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