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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Sonntag 2. August 2020, 14:58 
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So geht das doch schon von Anfang an, so jemand wie der läuft auch garantiert bei Demos wie gestern mit !

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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Sonntag 2. August 2020, 15:16 
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Das Thema Wärme/Temperatur ist Teilgebiet der Physik.
Das Thema Klimamodellierung ist ein Spiel.

"Hier wird die World Climate Simulation gespielt, ein simulationsbasiertes Rollenspiel der UN-Klimaverhandlungen auf Basis unseres ausgezeichneten Klimasimulators C-ROADS. In einer weltweit durchgeführten Studie mit 2.000 Teilnehmern konnte gezeigt werden, dass bei 81% der Teilnehmenden an der World Climate Simulation die Motivation zur Bekämpfung der globalen Erwärmung steigt "

"Viele frühere Bemühungen stützen sich auf die Informationsdefizittheorie der Risikokommunikation, wonach die Bereitstellung von Informationen über die Realität, die Ursachen und die Risiken des Klimawandels die Menschen zu angemessenen Maßnahmen motivieren sollte. Diese Strategie ist größtenteils gescheitert: Forschungsergebnisse zeigen, dass das Zeigen von Forschungsergebnissen nichts bringt („Research shows that showing people research doesn’t work“ (Sterman, 2015)). Eine in PloS One veröffentlichte Studie zu World Climate hat ergeben, dass 81% der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der World Climate Simulation eine erhöhte Motivation zeigen, sich für mehr Klimaschutz zu engagieren."

"Während der Veranstaltung setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den wissenschaftlichen Zusammenhängen des Klimasystems auseinander, lassen sich auf das Drama und die Spannungen der globalen Politik ein, testen ihre verhandelten Zugeständnisse mit dem C-ROADS Klimasimulationsmodell, das von tatsächlichen Verhandlungspartnern bei den echten UN-Verhandlungen genutzt wird und reflektieren dann darüber, wie ihre Erfahrungen beim Spiel ihre eigenen bisherigen Annahmen über Klimaschutzmaßnahmen in Frage stellen."
https://www.climateinteractive.org/worl ... on-german/

Simulierte Forschungsergebnisse bringen nichts, daher muss die Klimaskepsis im Rollenspiel verlernt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Sonntag 2. August 2020, 20:35 
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Novalis hat geschrieben:
Das Thema Wärme/Temperatur ist Teilgebiet der Physik.
Das Thema Klimamodellierung ist ein Spiel.

"Hier wird die World Climate Simulation gespielt, ein simulationsbasiertes Rollenspiel der UN-Klimaverhandlungen auf Basis unseres ausgezeichneten Klimasimulators C-ROADS. In einer weltweit durchgeführten Studie mit 2.000 Teilnehmern konnte gezeigt werden, dass bei 81% der Teilnehmenden an der World Climate Simulation die Motivation zur Bekämpfung der globalen Erwärmung steigt "

"Viele frühere Bemühungen stützen sich auf die Informationsdefizittheorie der Risikokommunikation, wonach die Bereitstellung von Informationen über die Realität, die Ursachen und die Risiken des Klimawandels die Menschen zu angemessenen Maßnahmen motivieren sollte. Diese Strategie ist größtenteils gescheitert: Forschungsergebnisse zeigen, dass das Zeigen von Forschungsergebnissen nichts bringt („Research shows that showing people research doesn’t work“ (Sterman, 2015)). Eine in PloS One veröffentlichte Studie zu World Climate hat ergeben, dass 81% der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der World Climate Simulation eine erhöhte Motivation zeigen, sich für mehr Klimaschutz zu engagieren."

"Während der Veranstaltung setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den wissenschaftlichen Zusammenhängen des Klimasystems auseinander, lassen sich auf das Drama und die Spannungen der globalen Politik ein, testen ihre verhandelten Zugeständnisse mit dem C-ROADS Klimasimulationsmodell, das von tatsächlichen Verhandlungspartnern bei den echten UN-Verhandlungen genutzt wird und reflektieren dann darüber, wie ihre Erfahrungen beim Spiel ihre eigenen bisherigen Annahmen über Klimaschutzmaßnahmen in Frage stellen."
https://www.climateinteractive.org/worl ... on-german/

Simulierte Forschungsergebnisse bringen nichts, daher muss die Klimaskepsis im Rollenspiel verlernt werden.

Tja...Menschen lernen im Spiel und gewinnen dadurch wichtige Kentnisse über das Leben und die Welt...das ist ein großer Bestandteil unserer Entwicklung (da gibt es massig auch Bücher drüber) - u.a. auch Sozialverhalten damit nicht nur desoziale Menschen und Egomanen rumlaufen. Anscheinend spielst Du nicht mehr...hast Du aber bestimmt früher mal (auch am Computer) - hast Du dabei nichts gelernt? Es gibt sogar pädagogisch wertvolle Spiele, die selbst für ältere Menschen noch geeignet sind :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Montag 3. August 2020, 20:47 
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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Montag 3. August 2020, 21:58 
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„Ein recht warmer Juli mit kurzer Hitzewelle am Ende des Monats
Mit 17,7 °C lag im Juli der Temperaturdurchschnitt um 0,8 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war der Juli 2020 dagegen 0,3 Grad zu kalt.
https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitt ... _news.html

Es wir doch wohl nicht kälter.
0,3°C kälter als die Vergleichsperiode 1981-2010.
Neue Hitzerekorde sehen anders aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Montag 3. August 2020, 22:09 
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gähn...

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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2020, 09:14 
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"Wenn das Wesen der Wissenschaft darin besteht, mit neuen Fakten alte Thesen zu aktualisieren, dann gilt das ja wohl auch für die Klimawissenschaft."
"Mit beiden Spielarten von Nicht-Wissenschaft setzt Nuhr sich seit Jahren lustvoll auseinander. Ideologen sind ihm ein Gräuel, ob nun von rechts oder von links. Anti-Wissenschaftlichkeit besteht darin, das Wesen von Wissenschaft zu verkennen, indem man sie der eigenen Ideologie dienstbar machen will. Dies ist Nuhrs Vorwurf an Greta Thunberg. Wer "ständig (wie Thunberg) ruft ‚Folgt der Wissenschaft‘", habe genau das nicht verstanden. Touche´."
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 80633.html

Dieter Nuhr macht genau das, was Satire tun muss, den Finger in die Wunde der Gesellschaft legen.

"Satire ist eine Kunstform, die politisch-gesellschaftliche und allgemeinmenschliche Missstände und Unzulänglichkeiten verspottet und kritisiert."
https://sarkasmus-ironie-zynismus.de/me ... er-satire/


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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2020, 09:36 
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https://media.springernature.com/lw685/ ... ng?as=webp

„Our reconstruction, which is based on much more proxy data and multiple statistical methods, reinforces the mismatch between higher-than-pre-industrial GMST as represented by the proxy data versus the lower-than-pre-industrial GMST as simulated by climate models3. Understanding what caused this mismatch will undoubtedly be the focus of subsequent studies.“
https://www.nature.com/articles/s41597-020-0530-7

Es gibt 5 gute Methoden der Temperaturdatenrekonstruktion der Vergangenheit aus Proxi-Daten.
Klimamodellierungen sind nicht in der Lage diese korrekt zu simulieren.
Die rekonstruierten Temperaturen lagen durchweg höher.
Die simulierten Daten durchweg niedriger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2020, 09:52 
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„Gespräche über den Klimawandel sind schwierig, es gibt zahlreiche psychologische und kommunikative Hürden. Wie sich diese überwinden lassen, ist für klimafakten.de seit Jahren ein Thema. Immer wieder werden wir gefragt, wo man denn konkret lernen könne, wirksam zum Klima zu kommunizieren.“
https://www.klimafakten.de/meldung/wirk ... ueberblick

Wer sich im Rollenspiel (s.o.) die korrekte Einstellung zum Klimawandel angeeignet hat, kann anschließend durch Erlernen der klimagerechten Sprache klimawirksam kommunizieren.
Die dabei zu überwindenden Hürden sind psychologisch, kommunikativer Art.
Naturwissenschaftliche Fakten sind dabei wenig zielführend (s.o.).


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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2020, 11:00 
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Novalis hat geschrieben:

Wer sich im Rollenspiel (s.o.) die korrekte Einstellung zum Klimawandel angeeignet hat, kann anschließend durch Erlernen der klimagerechten Sprache klimawirksam kommunizieren.
Die dabei zu überwindenden Hürden sind psychologisch, kommunikativer Art.
Naturwissenschaftliche Fakten sind dabei wenig zielführend (s.o.).
ja, das merkt man bei dir immer wieder sehr gut, wie du vehement keine andere Meinung zulassen möchtest. Da werden Statistiken von 30 und mehr Jahren belegt und du kommst dann mit - der Juli war doch gar nicht so warm dieses Jahr und geregnet hat es auch schon mal irgendwo in Deutschland - naturwissenschaftliche Fakten sind bei dir wenig zielführend (s.o.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2020, 12:10 
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"Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war der Juli 2020 dagegen 0,3 Grad zu kalt."
https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitt ... _news.html

Das ist eine Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes.


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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2020, 12:11 
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Novalis hat geschrieben:
"Wenn das Wesen der Wissenschaft darin besteht, mit neuen Fakten alte Thesen zu aktualisieren, dann gilt das ja wohl auch für die Klimawissenschaft."
"Mit beiden Spielarten von Nicht-Wissenschaft setzt Nuhr sich seit Jahren lustvoll auseinander. Ideologen sind ihm ein Gräuel, ob nun von rechts oder von links. Anti-Wissenschaftlichkeit besteht darin, das Wesen von Wissenschaft zu verkennen, indem man sie der eigenen Ideologie dienstbar machen will. Dies ist Nuhrs Vorwurf an Greta Thunberg. Wer "ständig (wie Thunberg) ruft ‚Folgt der Wissenschaft‘", habe genau das nicht verstanden. Touche´."
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 80633.html

Dieter Nuhr macht genau das, was Satire tun muss, den Finger in die Wunde der Gesellschaft legen.

"Satire ist eine Kunstform, die politisch-gesellschaftliche und allgemeinmenschliche Missstände und Unzulänglichkeiten verspottet und kritisiert."
https://sarkasmus-ironie-zynismus.de/me ... er-satire/


Nuhr macht hier leider, was viele tun, denen wissenschaftliche Ergebnisse und vor allem daraus abgeleitete, eventuell unangenehme Konsequenzen nicht passen (z.B. Kreationisten, die die Evolutionstheorie ablehnen): Er nutzt die abstrakte Erkenntnis, dass Wissenschaft sich stetig weiterentwickelt, dazu, implizit zu behaupten, aus der prinzipiellen Fehlbarkeit aller wissenschaftlichen Erkenntnis folge, dass man sich in der Praxis überhaupt darum kümmern müsse. Denn Thunberg fordert ja regelmäßig, sich nach dem aktuellen Stand der überwiegenden Mehrheit der Forschungen zu richten. Was soll man auch sonst sinnvollerweise tun?
Dass Nuhrs "Argumentation" sophistisch ist, zeigt sich am einfachen Gedankenexperiment, dass die prinzipielle Fehlbarkeit der Wissenschaft auch für die Medizin gilt, aber daraus kaum jemand, Nuhr wohl eingeschlossen, ableiten würde, auf Behandlungsmethoden, die aktuell state of the art sind, zu verzichten, weil sich nicht ausschließen lässt, dass sie sich als falsch erweisen könnten.
Dass alle Wissenschaft fehlbar ist, sollte dazu führen, weiterzuforschen, nicht aber, die Ergebnisse, die sie hervorbringt, pauschal für irrelevant zu halten. Nuhrs Statement ist also, auch wenn es im Gewand eines Lobs der Wissenschaft daher kommt, im Kern antiwissenschaftlich - salopp formuliert bedeutet es: Die Forschenden sollen ruhig forschen, aber wir kümmern uns nicht um ihre Ergebnisse, weil sie sich ja irren könnten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2020, 12:59 
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Klasse Beitrag !

Und nichtmal nur reinkopiert, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2020, 17:08 
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vhmlnox hat geschrieben:
Novalis hat geschrieben:
"Wenn das Wesen der Wissenschaft darin besteht, mit neuen Fakten alte Thesen zu aktualisieren, dann gilt das ja wohl auch für die Klimawissenschaft."
"Mit beiden Spielarten von Nicht-Wissenschaft setzt Nuhr sich seit Jahren lustvoll auseinander. Ideologen sind ihm ein Gräuel, ob nun von rechts oder von links. Anti-Wissenschaftlichkeit besteht darin, das Wesen von Wissenschaft zu verkennen, indem man sie der eigenen Ideologie dienstbar machen will. Dies ist Nuhrs Vorwurf an Greta Thunberg. Wer "ständig (wie Thunberg) ruft ‚Folgt der Wissenschaft‘", habe genau das nicht verstanden. Touche´."
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 80633.html

Dieter Nuhr macht genau das, was Satire tun muss, den Finger in die Wunde der Gesellschaft legen.

"Satire ist eine Kunstform, die politisch-gesellschaftliche und allgemeinmenschliche Missstände und Unzulänglichkeiten verspottet und kritisiert."
https://sarkasmus-ironie-zynismus.de/me ... er-satire/


Nuhr macht hier leider, was viele tun, denen wissenschaftliche Ergebnisse und vor allem daraus abgeleitete, eventuell unangenehme Konsequenzen nicht passen (z.B. Kreationisten, die die Evolutionstheorie ablehnen): Er nutzt die abstrakte Erkenntnis, dass Wissenschaft sich stetig weiterentwickelt, dazu, implizit zu behaupten, aus der prinzipiellen Fehlbarkeit aller wissenschaftlichen Erkenntnis folge, dass man sich in der Praxis überhaupt darum kümmern müsse. Denn Thunberg fordert ja regelmäßig, sich nach dem aktuellen Stand der überwiegenden Mehrheit der Forschungen zu richten. Was soll man auch sonst sinnvollerweise tun?
Dass Nuhrs "Argumentation" sophistisch ist, zeigt sich am einfachen Gedankenexperiment, dass die prinzipielle Fehlbarkeit der Wissenschaft auch für die Medizin gilt, aber daraus kaum jemand, Nuhr wohl eingeschlossen, ableiten würde, auf Behandlungsmethoden, die aktuell state of the art sind, zu verzichten, weil sich nicht ausschließen lässt, dass sie sich als falsch erweisen könnten.
Dass alle Wissenschaft fehlbar ist, sollte dazu führen, weiterzuforschen, nicht aber, die Ergebnisse, die sie hervorbringt, pauschal für irrelevant zu halten. Nuhrs Statement ist also, auch wenn es im Gewand eines Lobs der Wissenschaft daher kommt, im Kern antiwissenschaftlich - salopp formuliert bedeutet es: Die Forschenden sollen ruhig forschen, aber wir kümmern uns nicht um ihre Ergebnisse, weil sie sich ja irren könnten.


Es gibt immer mehrere Möglichkeiten.
Alles auf eine Karte zu setzen ist fatal.
Natürlich kann viel CO² aus der Atmosphäre verbannt werden.
Es gibt aber einen bekannten Klima-Kipppunkt. Unterhalb einer Konzentration von X CO² vereist die Erde komplett.
Es ist bekannt, dass das passiert und schon passiert ist.
Absolut richtig ist, erst forschen, dann handeln.
Wobei simulierte , mögliche Zukunftsvorhersagen für mich keine Forschungsergebnisse sind.
Da muss erheblich mehr kommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Greta Thunberg
BeitragVerfasst: Donnerstag 6. August 2020, 09:19 
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Novalis hat geschrieben:
„Vorbildliche Rollenverteilung: Wenn Kaiserpinguine Kinder kriegen
Im Sommer ist das Meereis der Antarktis die Kinderstube der Kaiserpinguine. Weibchen und Männchen arbeiten im Team und sichern so das Überleben der Küken. Doch die Flächen schrumpfen. Ist ihr Überleben in Gefahr?“


„Schrumpfende Flächen des Meereises gefährden die Zukunft der Tiere
Die Kaiserpinguine hingegen werden sich kaum daran gewöhnen, dass das Meereis abnimmt. Es ist ihre Basis – hier brüten sie, von hier gehen sie auf Nahrungssuche. Was, wenn es ganz verschwindet? Kaiserpinguine sind exzellente Schwimmer. Doch ihre Küken müssen die etwa 256 500 Brutpaare in den 54 Kolonien der Antarktis außerhalb des Wassers auf dem Meereis großziehen, bevor der Frühling kommt und das Eis schmilzt.“

„Die Meereisfläche rund um die Antarktis ist in ihrer Größe sehr variabel; vor fünf Jahren aber nahm sie laut einer im Fachblatt „PNAS“ veröffentlichten Studie schlagartig ab; 2017 schrumpfte sie auf ein Rekordminimum. Momentan scheint sich das Meereis zu erholen, aber seine Ausdehnung liegt weiterhin unter dem langjährigen Mittel. Bis zum Ende des Jahrhunderts sagen Klimamodelle weitere Verluste voraus – falls der Mensch nicht handelt.“

https://www.nationalgeographic.de/tiere ... er-kriegen

„Die Zunahme der Meereisbedeckung im Südpolarmeer hat in den vergangenen Jahrzehnten daher zu einem immer größeren Anteil geführt, der sich außerhalb der Polarnacht befindet und somit hinsichtlich der Reflexion von Sonnenlicht zurück ins All stets mehr beiträgt.“

https://meteo.plus/meereisbedeckung.php


https://data.meereisportal.de/maps/late ... ARCTIC.png

Da schrumpft nichts, da nimmt auch nichts ab und der aktuelle Wert liegt am langjährigem Mittel.
(in der Grafik nicht mit der „grauen“ Trendlinie verwechseln, das Langzeitmittel entspricht der 0 Linie.


„Antarktis: Neue Pinguin-Kolonien aus dem Weltall entdeckt“
„In der Antarktis gibt es neuen Satellitenaufnahmen zufolge fast 20 Prozent mehr Kolonien von Kaiserpinguinen als bislang angenommen.“
„Dank der neuen Daten gehen Experten nun von 61 Kaiserpinguin-Kolonien auf dem gesamten antarktischen Kontinent aus.“
https://www.mainpost.de/ueberregional/w ... 5,10480832

Und schwupp haben sie sich vermehrt.
Die Bedingungen dafür sind optimal.


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