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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Juli 2019, 19:44 
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Obwohl Achim den Test schon als für beendet erklärt hat, möchte ich meinen Senf hier auch noch mal dazu geben. Leider konnte ich aus unterschiedlichen Gründen erst in den letzten zwei Wochen das Holz noch einmal intensiv spielen.
Ich habe die Version mit dem geteilten Balsakern.
Nachdem ich mit dem D-tecs ox auf dem Holz nicht zufrieden war, da einfach zu unkontrolliert habe ich den Death Metal in OX darauf probiert.
Vorab aber noch, da es hier unterschiedliche Meinungen gab, ich empfinde das Holz als recht schnell. Die Vorhand würde ich im Off Bereich ansiedeln. Erstaunlich ist aber, dass ich dieses Tempo, obwohl ich es nicht gewohnt bin, relativ gut kontrollieren konnte.
Auf der RH war auch eine gute Kontrolle, trotz (reduziertem) Balsakatapults. Die Kontrolle mit OX-Noppen ist für mich als Spieler der in den letzten Jahren hauptsächlich mit dem KFD und seit einem halben Jahr mit dem neuen NSD unterwegs war auf den langsamen Carbonhölzern einfach größer, oder anders gesagt, es ist eine andere Welt, ein völlig anderes Spielgefühl und ich fühle mich mit den Carbon Hölzern einfach sicherer.
Doch gerade deshalb fand ich es erstaunlich, wie gut ich klar kam, und auch erfolgreich war. Mir ist es zum ersten mal seit Einführung des ABS Balles wieder gelungen Spieler die ca. 100 Punkte mehr haben als ich zu schlagen, oder relativ gut mitzuhalten. Ich musste doch mit meinen fast 60 Jahren im letzten Jahr gegen solche Spieler viele herbe und deutliche Niederlagen einstecken. Mit Cellu war dies schon ein wenig anders. Auf meinem Niveau um die 1400 Punkte habe ich dies nicht so dramatisch erlebt.
Wie schon gesagt, trotz schnellem Holz und ungewohntem Spielgefühl relativ sicher zu spielen. Was mir schwer gefallen ist, war der Topspin aus dem Unterschnitt, da fand ich das normale Turbo, welches ich im letzten Sommer getestet habe, trotz niedrigerem Ballabsprung, einfacher zu handhaben. Insgesamt war das Turbo, auch auf der RH ein wenig kontrollierter, aber insgesamt nicht so "giftig" wie diese Tachi Version.
Für mich ist es eine Grundsatzentscheidung, ob solch ein Holz für mich in Frage kommt. Bisher habe ich mich immer wieder für ein normales Holz entschieden. Dies könnte sich aber vielleicht doch noch ändern, da erst die nächste Saison, für mich die erste wirkliche Plastikballsaison wird. Bisher sind meine ABS Erfahrungen, nur Trainingserfahrungen.

_________________
NSD 2018 Edition
FX-S
D-tecs


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Juli 2019, 21:53 
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@Sauernoppe
auch wenn ich den Test als beendet erklärt habe, kann hier doch jeder seine Spieleindrücke weiter kundtun und gerne mit dem persönlichen Langzeittest fortfahren. Natürlich ist dieses Holz für viele Spieler eine Gratwanderung. Aber man darf nicht vergessen, dass der neue ABSBall viel spinarmer und langsamer ist als ein Kunststoff erster Generation z.B. es ist. Da wir vornehmlich nur unterschiedliche Bälle unter den vielen Marken haben, ist es von äusserster Wichtigkeit, die Tests doch fortzusetzen, damit die Spieler aus den unteren Klassen bessere Testeindrücke erhalten, deren Techniken im Vergleich zu oberen Klassen deutlich schlechter ausfallen müssen.

Außerdem wird die Hauptgruppe der Kreisklassen und Kreisligen zum größten Teil erst die neue Saison 2019/2020 auf den neuen Ball losgelassen. Wir müssen einfach vorher schon aufklären, damit diese Spieler nicht die Lust durch die vielen Änderungen am Tischtennissport verlieren. Es ist immer einfach gesagt, nun richtet euch mal nach den oberen Spielern. Aber wie bitte sehr soll das gehen, wenn gerade diese Gruppen schon seit der Einführung des 39,8 mm Celluloidballes für TVRechte Ihre Grundtechnik nicht richtig spielen können, weil es einfach nicht vermittelt wurde und weil selbst bessere Spieler es nicht richtig zeigen konnten.

Außerdem sollten die Schläger wenigstens so schnell sein, damit das Tempo grundlegend mit der Ballkontrolle harmoniert. Auf diese Weise ist es einfacher, die Bälle etwa 30 cm vor der Grundlinie scharf einzustreuen, damit der Gegner keine Zeit bekommt, um seine ausgerichtete Körperposition anzupassen. Außerdem verlieren die Spielbälle da keinen Spin mehr, weil der Tisch nicht mehr unangenehm mitspielen kann oder die Spielbälle plötzlich abrupt runterfallen und keinen Spin mehr haben..
Ich persönlich finde aber die 8 mm Version als einfacher für die unteren Spielklassen und habe diese von vorn herein ausgewählt. Wer gerne die 4/4 Teilung haben möchte, kann diese gerne als Sonderbau des neuen Tachi bestellen. Das soll doch kein Problem sein. Die meisten Hölzer, die wir anbieten, haben schon einen Langzeittest erfahren. Wenn darunter neue Hölzer sind, die noch keinen Langzeittest erfahren haben, wird die Gewährleistungspflicht auf 2 Jahre hochgesetzt. So sind alle Spieler verkaufsgeschützt, wenn plötzliche Veränderungen auftreten, die auf evtl. Herstellungsmängel zurückzuführen sind. Dann gibt es halt ein kostenloses Ersatzholz innerhalb der höheren Gewährleistungszeit .

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Juli 2019, 22:50 
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Beiträge: 734
also ich muß dazu auch noch mal was schreiben, weil ich ja auch die Tachi2019 Testserie teilweise mit begleiten durfte ... natürlich kann es sein, dass unterschiedliche Spieltechniken zu unterschiedlichen Eindrücken führen, aber man muß/kann ja immer die Ergebnisse vom Holz zu anderen Hölzern setzen und da kann ich mir ehrlich nicht so richtig erklären, wie das Tachi2019 (egal, welche Version) als Großblatt zu schnell sein sollte - hier müßte einfach angegeben werden, welches Holz man da als Referenz annimmt? War mein altes Holz ein reines Def Holz - dann vielleicht...Ich würde das Tachi nicht im OFF Bereich ansiedeln (die Vorhand), dann müßten sehr viele andere Re-Impact Modelle dann OFF+ bzw. sogar OFF++ sein, was nicht wirklich stimmen kann (damit könnte ich dann gar nicht mehr einen Ball auf die Platte bekommen). Das Preference ist z.B. auch auf der Vorhand flotter unterwegs oder das M3 Select und selbst die würde ich auch nur als OFF- bezeichnen, maximal als OFF.

Also deswegen finde ich es schon ein bisschen irreführend, absolute Begriffe wie OFF und ALL etc. in den Raum zu stellen, weil jeder eine andere Bezugsgröße/Basis benutzt. Wenn ich diese Werte angebe, dann wie ich sie innerhalb der Re-Impact Familie ansiedeln würde. Wenn einem das Tachi2019 als Großblatt zu schnell ist, dann braucht der Spieler (mit seiner Technik) ein komplett anderes Holzkonzept (das ist jetzt nicht wertend gemeint).

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Re-Impact Preference VH: Donic Acuda S1 Turbo 2.0mm rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact M3 Select VH: DONIC Acuda Blue P1 Turbo 2.0mm rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact Dr. Barath VH: DONIC Acuda Blue P1 Turbo 2.0mm rot , RH: Xiom Musa 2.0m schwarz


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Freitag 12. Juli 2019, 09:07 
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Beiträge: 340
ein Großblatt ist wesentlich kopflastiger als ein Mittelblatt oder Kleinblatt es sind. Spieler mit Großblättern müssen also aktiver in die Bewegung gehen, was dazu führen kann, das die gespürte wahrgenommene Geschwindigkeit insgesamt gesehen viel schneller empfunden wird als wenn ein Schläger grifflastiger ist. Das gilt aber nur für Spieler mit normalen Spielbelägen, die das variantenreiche Effet-Spiel mit einem Großblatt suchen. Materialspieler spielen mit sehr leichten Noppenaussenbelägen, da die meisten OX-Noppen bevorzugen. Da sind die Spielhölzer im Komplettgewicht viel leichter als bei normalen Spielbelägen.

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