Noppen-Test.de - die unabhängige Tischtennis-Test-Seite

  Startseite ForumTestberichte Noppen und Anti-Top-BelägeTestberichte Noppen-Innen Beläge (Sandwich-Beläge)Testberichte Tischtennis Hölzer
Aktuelle Zeit: Sonntag 7. März 2021, 19:01

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re-Impact Medusa-Neu Test
BeitragVerfasst: Montag 21. September 2020, 19:48 
Offline
Member
Member

Registriert: Mittwoch 4. Februar 2009, 13:04
Beiträge: 122
Auf der Suche nach einem geeigneten Ersatzholz habe ich von Achim die Gelegenheit bekommen das neue Medusa zu testen.
Vorhand und Rückhand sind mit harten Außenfurnieren versehen. Da katapultarm beworben, habe ich für meinen ersten Test auf der Vorhand einen weichen Nimbus (1,8 mm) und auf der Rückhand den Leviathan in OX montiert.
Mit dem Nimbus auf der Vorhand kam ich aber überhaupt nicht zurecht, war einfach zu unkontrolliert für mich, die Bälle gingen oft zu weit. da die Vorhand doch ein ordentliches Grundtempo besitzt.
Trotz der temporeduzierten Rückhand spielte sich der Levi recht flott. Guter unterschnitt aus der langen Abwehr aber Probleme bei kurzen Blocks, diese gerieten mir einfach immer etwas zu lang.
Es waren einfach sehr viele unkontrollierte Bälle dabei aber dafür ging offensiv etwas mehr.
Nach mehreren Tests konnte ich mit der Kombi immer noch kein sicheres Block und Konterspiel aufziehen.
Also Beläge runter und auf der Vorhand einen Spinlord Tiger und auf die Rückhand meinen alten bewährten D-TECs OX montiert.
Ich muss sagen der Tiger auf der Vorhand spielt sich sehr gut. Ich bekomme ordentlich Suppe in die Aufschläge und die Blocks sind sicher und gut zu platzieren, der Schuss hat eine ordentliche Durchschlagskraft und im kurz kurz Spiel zeigten sich kaum Schwächen.
Mit den d-tecs auf der Rückhand ist das so eine Sache, sehr sicheres und kontrolliertes Abwehrspiel sowohl Tisch nah als auch aus der Halbdistanz aber offensiv für mich wenig machbar, wie auch mit meinem Spielholz.

_________________
Holz: Tachi 2019
VH: Tibhar Nimbus
RH: DTecs OX


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact Medusa-Neu Test
BeitragVerfasst: Sonntag 27. Dezember 2020, 13:28 
Offline
Gewerblicher Hersteller
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 13. August 2005, 14:50
Beiträge: 644
@emmi
Vergleich zwischen Medusa, Rapier 44, Dream, Hyperion und Chevanti
mit einem Grass D-Tec Angriffsoptionen zu spielen, geht bei Re-Impact im Vergleich mit Medusa nur auf einem Rapier 44. Aber der Vorhandbelag müsste dann mindestens 45° europäische Schwammhärte haben, um durchschlagskräftig zu sein. Sehr wahrscheinlich würde Deine Kombi Nimbus 1,8 mm und Grass D-Tec ox besser auf dem offensiveren Dream 2019 klappen. Ansonsten haben wir bei unseren Tests auf verschiedenen Re-Impacthölzern festgestellt, dass der Grass D-TEc ox der große Verlierer unter den Kunststoffbällen ist, weil die gespielten Bälle einfach zu harmlos sind und die Spielbälle außerdem zu weit in die Grundlinie segeln, um dort problemlos wieder angegriffen werden zu können. Du solltest es danach mal mit der Schwammnoppe Allround Premium 2 mit 1,0 mm Schwamm versuchen, da dieser Belag unserer Ansicht nach der beste Kombinationsbelag von Dr. Neubauer ist und in der Kombi mit dem Dream 2019 über großartige Störoptionen verfügt. Das macht damit wieder richtig Spaß zu spielen und wird Dich auch wieder lockerer und anspruchsvoller spielen lassen. Man sollte den allerdings nur in dieser 1,0 mm Stärke wählen. Das die schwarzen Noppenbeläge vom Allround Premium 2 offensiver gespielt und die roten mehr Störoptionen haben, können wir gar nicht auf Rendler Hölzern bestätigen.
Es ist eher umgekehrt zu sehen, da schwarze Noppen viel mehr Wärme absorbieren und in Wärmeenergie umwandeln, während rote Spielbeläge die Wärme verstärkt reflektieren. Es ist also logisch, dass schwarze Beläge viel mehr statische Aufladungen erzeugen, die den Störeffekt in der Spin Umkehr ebenfalls deutlich erhöhen müssen. Deswegen arbeite ich bei meinen Re-Impact-Hölzern wegen der praktischen Wärmespeicherung auch gerne mit dunkleren Deckblattfurnieren, um durch den Umkehreffekt von Holz und Belag vom Holz ausgehend den statischen Effekt mehr in Richtung des spinarmen Balles umkehren zu können. Dadurch wird der Rollwiderstand auf dem Holz wieder sichtbar erhöht wirken und der Kunststoffball kann sich so bei einer ungünstigen statischen Aufladung gar nicht erst an die Spielbeläge heranziehen. Schwarze Spielbeläge reagieren deswegen auch viel gefühlvoller und langsamer als rote Spielbeläge es sein können.
Aber beim Rapier 44 und auch beim Dream kann man mit passiven Spiel in der ersten Spielebene auch deutlich langsamere Block, US-Bälle oder Stoppbälle einstreuen und im nächsten Moment auch wieder aggressiver beschleunigen, um offensiver umzuschalten. je lockerer man hier den Griff festhält, umso passiver spielen sich beide Hölzer und je fester man diese Griffe dann hält, umso aggressiver kann man damit dann spielen. Dabei sind beide Hölzer nicht spinanfällig aufgebaut und sind daher sehr fehlerverzeihend, obwohl das Dream im Gegensatz zum Rapier 44 ja kein Kombiholz ist. Aber beim Passivspiel steuert das Dream auf beiden Seiten das Tempo völlig aus. Deswegen kann das Dream auch die besten Störoptionen bei den Re-Impact Hölzern bilden. ich würde es daher einem Medusa immer vorziehen wollen, weil ich mit dem Dream auch noch klassisch und aktiv spielen kann.

Über diese guten Störoptionen geht bei den neuen Distanzhölzern nur noch das Hyperion oder Chevanti drüber, weil diese Hölzer linearer, geradliniger und direkter gespielt werden können. Der Unterschied zum Dream ist der, dass diese Hölzer so passiv ausgesteuert werden können, dass diese völlig spinlos auf beiden Spielflächen werden können, während diese andersherum bei sehr hohen Tempo extreme Spin oder Spin Umkehr Eigenschaften erzeugen, die in beiden Fällen extrem schwer zurück geblockt werden können. Aber viel wichtiger ist die Tatsache, dass zum Beispiel beim Chevanti die Glantibeläge höchste Störoptionen erreichen und selbst ein Gorilla 0,6 mm in Kombi mit aggressiven Vorhandbelägen hier komplett ausgedämpft werden kann, um im Angriff, US und Block immer spielbar, gefährlich und sehr gut kontrollierbar zu sein. Da aber auch die Vorhand richtig passiv unter den Angriffsbelägen gespielt werden kann, wird der Gegner völlig verwirrt, weil das passive Verhalten beider Beläge schwer zu unterscheiden ist und der Gegner in die bereit gestellten Fallen des Topspin oder Glantibelages laufen kann, wenn dieser unkonzentrierter spielen sollte.

_________________
Re-Impact, das ganz persönliche Tischtennisholz. Schreib mir oder kontaktiere mich,
My business is to make sure that you get a class upgrade! 
Mon travail consiste à faire en sorte que vous ayez une bonne classe !
mailto://info@re-impact.de/ http://www.re-impact.de


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de