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 Betreff des Beitrags: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Donnerstag 1. November 2018, 12:23 
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Hallo zusammen..

Eine Frage an die regelkundigen..

Welche Möglichkeiten habe ich vor dem Spiel den Schläger meines Gegners zu kontrollieren.. Man geht davon aus dass kein osr vor Ort ist..

Ich bin der Auffassung dass ich den Schläger meines Gegners zur Begutachtung in die Hand nehmen darf.. Ist das korrekt??

Mfg

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Donnerstag 1. November 2018, 13:24 
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Denke nicht anschauen ja. Was hast davon fremdes Eigentum in die Hand zu nehmen.
Bei uns gucken wenige den Belag an in der Liga wollen nur wissen was es ist, kurz oder lang oder Anti

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Donnerstag 1. November 2018, 13:48 
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Ich sage: ja, er darf !

Siehe internationale Tischtennisregeln A, Punkt 4.8:
"4.8. Vor Spielbeginn und jedes Mal, wenn er während des Spiels den Schläger wechselt, muss der Spieler seinem Gegner und dem Schiedsrichter den Schläger zeigen, mit dem er spielen will, und muss ihnen gestatten, den Schläger zu untersuchen."

Ich lese zumindest jetzt immer, was auf dem Belag steht. Ich hatte nämlich mal zwei Gegner, die habe ich vor dem Spiel gefragt, ob sie Noppen oder Anti spielen. Das haben beide verneint. Nach den ersten beiden Ballwechseln kam dann raus, dass sie doch Anti spielen.
Eine "Untersuchung" des Schlägers mache ich aber auch nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Donnerstag 1. November 2018, 14:05 
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Klar darf man Schläger in Hand nehmen, sieht man ja auch immer wieder bei Live-Spielen, das Gegner Schläger genau drauf schaut. Hab auch mal Gegner gehabt, den ich fragte ob er Material spielt oder glatt. Hat er verneint, nach den ersten Ballwechseln war klar, Anti auf VH. Als ich Ihn fragte, warum er "Nein" sagt auf meine Frage, meinte er trocken: Anti ist ja glatt! :rtfm:
Das ist ein Armutszeugnis :rot:


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Donnerstag 1. November 2018, 14:34 
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Der Schläger ist mein Eigentum und ich bestimme selbst ob und wem ich mein Eigentum in die Hand gebe.Natürlich gestatte ich es, meinen Schläger in Augenschein zu nehmen um sich von der Art meiner Beläge zu überzeugen.Habe ja nichts zu verbergen :peace:

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Donnerstag 1. November 2018, 15:03 
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Hi Störnoppenfan,

so eine Situation hatte ich noch nie. Wenn ich die Regel 4.8 richtig verstehe, dann muss jeder Spieler den eigenen Schläger von Schiedsrichter und Gegenspieler begutachten lassen. Egal ob er will oder nicht.
Selbstverständlich ist der Schläger Dein Eigentum und bleibt es auch. Mit Verweis auf Dein Eigentumsrecht kannst Du natürlich auch die Begutachtung untersagen. Damit verstößt Du jedoch gegen Punkt 4.8 der Tischtennisregeln. Möglicherweise hättest Du damit das Spiel verloren. Das ist aber nur eine Vermutung. Ich weiß nicht, wie in so einem Fall vorgegangen wird. Habe ich wie gesagt noch nie erlebt.

Falls das möglich sein sollte, mache ich das beim nächsten TÜV-Besuch genau so. Das Auto ist mein Eigentum. Der TÜV-Prüfer darf es in Augenschein nehmen aber untersuchen ist nicht : )


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Donnerstag 1. November 2018, 15:16 
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@Störnoppenfan: Das der Schläger Dein Eigentum ist, steht ja nicht zur Diskussion. Fakt ist, das der Gegner bzw. Schiedsrichter Recht hat Deinen Schläger (wenn Du willst,in Deinem Beisein) den Schläger in die Hand nehmen darf. Brauchst ja nur mal auf Youtube oder bei Live-Spielen schauen, da ist es ganz normal das der Gegner den Schläger (auch in Beisein von Schiri) selbst in Hand nimmt und Beläge und Holz sich anschaut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Donnerstag 1. November 2018, 20:54 
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Warum soll man auch den Schläger nicht aus der Hand geben?? Die Leute die sich da weigern geben doch nur berechtigten Anlass zu der Vermutung dass was mit dem Schläger nicht stimmt.. Wenn sich der Gegner weigert würde ich das in den spielbericht eintragen und unter Protest spielen..

Die frage ist, ob dann das Spiel gegen meinen Gegner gewertet wird?? Was anderes macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Sonst könnte man die Regel abschaffen

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 08:48 
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saveferris hat geschrieben:
Warum soll man auch den Schläger nicht aus der Hand geben?? Die Leute die sich da weigern geben doch nur berechtigten Anlass zu der Vermutung dass was mit dem Schläger nicht stimmt..
Oh, da gibt es weitere Gründe: Weil der Gegner einfach hemmungslos mit seinen fettigen Fingern über saubere griffige Beläge streicht, beim LN-Test die Biegsamkeit der Noppen mit extremem Druck genau in der Mitte des Belags testet, oder weil er zu dämlich das Teil mal 10 Sekunden festzuhalten und den 400 Euro-Schläger (mit einem 25 Jahre alten Holz, das man nicht überall nachkaufen kann) einfach mal aus mehr als einen 1 m auf den harten Fußboden fallen lässt - leider alles schon erlebt!
saveferris hat geschrieben:
Die frage ist, ob dann das Spiel gegen meinen Gegner gewertet wird?? Was anderes macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Sonst könnte man die Regel abschaffen
Ach, das wäre ja nicht die erste sinnlose Regel in unserem Sport...


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 11:45 
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in den Regeln steht eindeutig:

4.8.
Vor Spielbeginn und jedes Mal, wenn er während des Spiels den
Schläger wechselt, muss der Spieler seinem Gegner und dem Schiedsrichter
den Schläger zeigen, mit dem er spielen will, und muss ihnen gestatten, den Schläger zu untersuchen.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------

Untersuchen kann ich den Schläger nur mit Berührung.
Sonst wüden das letzten Worter in der Regelung "anzuschauen" heißen.

Somit darf der Gegner darauf bestehen den Schläger in die Hand nehmen zu dürfen.
In der Realität ohne OSR wird er darauf aber wohl nicht bestehen. Wenn ein OSR da ist
und der gegnerische Spieler besteht darauf wird der OSR ihm das nicht abschlagen.
Der OSR hat den Schläger zur Untersuchuing ja auch in der Hand und hier macht das Regelwerk keine Ausnahme zwischen gegnerischen Spieler und OSR.
Beide haben die gleiche Befugnis jedoch kann nur der OSR über die Zulässigkeit des Materials entscheiden.

Ich vermute aber unser "Mastermind" wird wie immer in seinem nächsten Posting mit seinem Anwalt drohen wenn jemand dieses Recht einfordert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 14:11 
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Die Sache ist ja, dass man nur vor dem Spiel Protest gegen den Spieler einlegen kann. Man kann ja vor dem Spiel kaum sehen, ob die Noppe glatt ist.. da streicht man dann halt mal mit dem Fingernagelrücken über die Noppe und kann das feststellen. Dafür gibt es die Regel ja.. zur Begutachtung des Materials..

Wenn die Noppe glatt ist vermerkt man das im Spielbericht. Weigert sich der Spieler den Schläger auszuhändigen, würde ich das auch in den Spielbericht schreiben, nach dem Spiel könnte man ja dann ergänzen, dass es sich offensichtlich aufgrund des Spielverhaltens um eine geglättete Noppe handelt..

Ich denke sowas sollte nicht toleriert werden.

mfg

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 15:43 
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[quote="Mastermind"]Oh, da gibt es weitere Gründe: Weil der Gegner einfach hemmungslos mit seinen fettigen Fingern über saubere griffige Beläge streicht, beim LN-Test die Biegsamkeit der Noppen mit extremem Druck genau in der Mitte des Belags testet, oder weil er zu dämlich das Teil mal 10 Sekunden festzuhalten und den 400 Euro-Schläger (mit einem 25 Jahre alten Holz, das man nicht überall nachkaufen kann) einfach mal aus mehr als einen 1 m auf den harten Fußboden fallen lässt - leider alles schon erlebt!

Sehe ich genauso!Deshalb würde ich meinen Schläger ggf. nur einem ORS aushändigen oder einem Gegner dem ich vertraue.Nach meiner Erfahrung sind die Gegner aber i.d.R.damit zufrieden zu erfahren um welche Beläge es sich handelt.Dazu reicht eine Sichtkontrolle.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 16:21 
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Störnoppenfan hat geschrieben:
Mastermind hat geschrieben:
Oh, da gibt es weitere Gründe: Weil der Gegner einfach hemmungslos mit seinen fettigen Fingern über saubere griffige Beläge streicht, beim LN-Test die Biegsamkeit der Noppen mit extremem Druck genau in der Mitte des Belags testet, oder weil er zu dämlich das Teil mal 10 Sekunden festzuhalten und den 400 Euro-Schläger (mit einem 25 Jahre alten Holz, das man nicht überall nachkaufen kann) einfach mal aus mehr als einen 1 m auf den harten Fußboden fallen lässt - leider alles schon erlebt!

Sehe ich genauso!Deshalb würde ich meinen Schläger ggf. nur einem ORS aushändigen oder einem Gegner dem ich vertraue.Nach meiner Erfahrung sind die Gegner aber i.d.R.damit zufrieden zu erfahren um welche Beläge es sich handelt.Dazu reicht eine Sichtkontrolle.


Das "ggf." kannst du beim eingteilten OSR schon mal komplett streichen, ich habe noch keinen OSR erlebt der bei der Schlägerkontrolle (meist vor den den Anfangsdoppeln) die Schläger bei der Kontrolle nicht in die Hand nimmt.
Wenn du Dich da weigerst spielst du halt gar nicht. :ugly:
Den Gegner reicht meist wie du schon schreibst ein Blick auf das Material, Sie haben aber die gleichen Befugnisse wie der OSR bei der Schlägerkontrolle.
Sollte dein Gegner darauf bestehen in Anwesenheit eines OSR, du Dich aber weigerst ihn den Schläger untersuchen zu lassen wird der OSR Dich wohl nicht spielen lassen weil du gegen die Regeln verstößt.
Aber wie gesagt das ist alles graue Theorie, ich habe in meinen vielen Jahren als OSR sowas noch nicht erlebt.
Auch die weiteren Gründe die Mastermind aufgezählt hat sind mir noch nie untergekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 16:40 
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Schupfkönig hat geschrieben:
Aber wie gesagt das ist alles graue Theorie, ich habe in meinen vielen Jahren als OSR sowas noch nicht erlebt.
Auch die weiteren Gründe die Mastermind aufgezählt hat sind mir noch nie untergekommen.

Das mit den fettigen Fingern habe ich schon mehrfach erlebt, erst vor wenigen Wochen wieder. Mit der ganzen, nassen Hand mehrfach über den Anti, weil der ja so toll glatt sei.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlägerbegutachtung
BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 16:50 
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MaikS hat geschrieben:
Schupfkönig hat geschrieben:
Aber wie gesagt das ist alles graue Theorie, ich habe in meinen vielen Jahren als OSR sowas noch nicht erlebt.
Auch die weiteren Gründe die Mastermind aufgezählt hat sind mir noch nie untergekommen.

Das mit den fettigen Fingern habe ich schon mehrfach erlebt, erst vor wenigen Wochen wieder. Mit der ganzen, nassen Hand mehrfach über den Anti, weil der ja so toll glatt sei.


dann sind hier in Bayern die Spieler anders also bei Euch im Norden.
Wie gesagt, jahrelang noch nie so ein Problem gehabt.


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