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 Betreff des Beitrags: Schläger für die kommende Saison
BeitragVerfasst: Mittwoch 12. Juni 2019, 13:51 
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Hallo,
Nachdem ich schon kurz davor war den Schläger endgültig an den Nagel zu hängen möchte ich doch noch einmal angreifen, eh abwehren :peace:

Ich spiele tendenziell moderne Abwehr, zeitweise wohl mit Tendenz zur klassischen Verteidigung. Ist natürlich vom Gegner abhängig. Meine Schläge sind Seitwischer und eine Art Druckschupf am Tisch, wenn das vorne gut geht setze ich mit der VH nach, ansonsten geht es nach hinten. Eröffnung vermeide ich meistens. Meine Abwehr ist eigentlich für den ttr Bereich recht sicher, beidseitig. Mit der VH ziehe ich gegen oder hebe wenn sich mir die Chance bietet, ansonsten fühle ich mich da mit der Abwehr auch wohl.

Materialtechnisch möchte ich mich neu orientieren, die letzte konstante und erfolgreiche Kombination war VKM Off mit DTecs 0.9 und rasant Powergrip auf der vorhand. Mit der endgültigen Umstellung auf Plastik und Abs habe ich einfach zu viel getestet.

Jetzt frage ich mich womit in die neue Saison starten. Folgendes habe ich mir ausgedacht:

1. Diode V - rozena 1,9 - fl2 1,1
2. VKM Off - VS>402 limber 2.0 - curl P1r 1,0
3. VKM - vs>402 limber 2,0 - curl P1r oder DTecs 1.2

Ich denke die Variante 1 ist die schnellste und damit anspruchsvollste, 2 liegt ca in der Mitte, 3 sollte mir die meiste Sicherheit bieten zumindest mit dem curl. Hatte auch über einen Abwehr Belag auf der VH nachgedacht aber das könnte dann mit dem neuen Ball etwas arg langsam werden von hinten.

Vielleicht habt ihr ja Tipps für mich oder Erfahrungen? Man liest ja öfter mal das mit den neuen Bällen auch schnellere Hölzer in der Abwehr gespielt werden.
Vor Allem fl2 und curl sehe ich bei der Aufschlagannahme noch kritisch, die Beläge habe ich aber nie mit abs gespielt.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 12. Juni 2019, 14:45 
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Hi Giggel

Schön, dass du unserem Sport erhalten bleibst und den Nagel leer lässt :)

Zu deiner Frage: Schwer zu sagen und hier hilft eigentlich nur auf den eigenen Bauch zu hören, welcher Schläger einem die gefühlt höchste Sicherheit bietet.
Denn zu ABS Zeiten gewinnst du mit US alleine keinen Blumentopf mehr. Daher musst du zwingend eine Schlägerkombi mit höchstmöglicher Sicherheit wählen.

zunächst zum Holz ... Hier hatte ich mehrere im Test:
[*] BTY JSH: Mein absolutes Lieblingsholz - Top Verhältnis zwischen Kontrolle und Temporeserven
[*] BTY Diode V: Sehr ähnlich dem JSH - Gefühlt etwas schneller und (falls mein JSH den Geist aufgibt) definitiv mein neues Holz
[*] VKM Special: Mit P1r für mich zu schnell in der langen Abwehr. Hier braucht es eine sauberere Technik. Beim Joo kommen die Notschläge häufiger
[*] VKM "normal": Langsamer als das Special. Ein durchaus interessantes Holz wobei ich mich mit den zwei BTY Hölzern in der Abwehr besser fühlte

VH Beläge spare ich mir - Hier hat jeder seine eigenen Präferenzen.

LN Belag auf der RH: P1r, P4, Stiga Horizontal 55, Feint 2 und Feint 3

Hier kann ich es kurz machen: Der P1r war und ist für mich der Belag aus der langen Abwehr. Mit ABS für mich sehr gut kontrollierbar (viel besser als der P4) und bringt mehr Schnitt als die Feints. Dtecs kam für mich nie infrage - Viel zu unkontrolliert. Mit dem P1r, falls du dich dafür entscheiden solltest, musst du aktiv in die Bälle gehen. Das betrifft auch die Aufschlagannahme - Je passiver desto weniger Kontrolle hast du im Ball.

Ich würde Dir die Kombi empfehlen, mit der du am besten in der Abwehr stehst. Hast du eigentlich mal die Kombi "Diode V + Curl P1r" versucht? Wie bist du damit zurecht gekommen?

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Holz: BTY Joo Se Hyuk
RH: TSP Curl P1r 1,0mm
VH: Xiom Vega Def 2,0mm


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BeitragVerfasst: Mittwoch 12. Juni 2019, 23:25 
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Vielen Dank für die Antwort.
Mur nochmal zur Klarheit, die von mir aufgelisteten Kombis habe ich so alle noch nicht gespielt, ich besitze keine davon. Möchte wie gesagt einen neuen Schläger zur neuen Saison besorgen. Das Material das ich noch zu Hause habe kommt nicht in frage.
Ich habe für mich hinsichtlich der Holzwahl dahingehend bedenken, dass mir das Diode zu schnell wird und die Sicherheit leidet. Ist denn das Diode V deutlich schneller als ein stratus powerdefense?
Auf der anderen Seite könnte mir das VKM zu weich sein, mit einem Defplay v3 kam ich bspw nicht klar.
Bezüglich der Noppe steht für mich der p1r auch oben auf der Liste. Der FL2 wäre auch eine interessante Option, von diesem verspreche ich mir einen Tick mehr Sicherheit.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 13. Juni 2019, 06:24 
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Nun zur LN - ich persönlich habe lange den Dtecs gespielt und mochte dann FL2 oder ähnlich noppen überhaupt nicht. Da gab es eine ganze Reihe an Noppe die als sicherer galten oder gelten, allerdings kam ich damit gar nicht zurecht...

Meine präferierten Noppen waren Giant Dragon Talon, Joola Badman Reloded, Spinlord Agenda und Dornenglanz, Lion Claw und DHS C&F 3

Wobei für mich persönlich der Talon am sichersten und variabelsten spielbar war. Von hinten wie von vorne.

Am wohlsten hätte ich mich allerdings mit dem alten Dtecs gefühlt.

Holz: ging bei mir am besten ein verkleinertes JSH.

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Zuletzt geändert von Kogser am Donnerstag 13. Juni 2019, 07:35, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 13. Juni 2019, 06:53 
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Giggel hat geschrieben:
Mit der endgültigen Umstellung auf Plastik und Abs habe ich einfach zu viel getestet.

Never change a running system ! ;-)
Im Ernst. M.E.n. ist es sinnvoller dezent anzupassen als radikal zu ändern. Das Tal der Tränen ist sonst sehr lang. Zumindest das Holz als Basis sollte erst mal bleiben. Zudem kann es nicht schaden mit der sicheren Variante zu starten. Vor allem als Defensor. Tempo zulegen (Schwammstärke) kannst du immer noch.

Meine Post Zellu Testphase endet einfach damit, das vorhanden Material zu variierenen und das Spiel auf den P-Ball anzupassen. Das war effektiver als irgendein krasser Belagswechsel. Braucht halt Trainingsfleiß und ein klares Konzept.

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2. Seite: Tibhar Rapid, Spinlord Tiger


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BeitragVerfasst: Freitag 14. Juni 2019, 23:35 
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Hallo zusammen,
Danke nochmal für die Antworten und Ratschläge.
Bin leider noch nicht wirklich weiter gekommen. Ein running System gibt es nicht mehr, leider. Mir geht es jetzt einfach drum wieder Gefühl der Sicherheit und Kontrolle zu bekommen. Stellt sich erst das Wohlbefinden mit einer Kombi ein kommt auch der Erfolg. Das ist zumindest meine Erfahrung.

Im Endeffekt kommt es wohl fast ausschließlich auf das Holz an, in der entsprechenden Kombination sollte sich alles recht ähnlich spielen. Einzig der produzierte eigenschnitt ist unterschiedlich, vermute ich.
Momentan geht die tendent zur bty Kombi. Morgen kann ich wohl mal ein vkm mit curl P1-r anspielen. Wenn mir das nicht zusagt bin ich immerhin einen Schritt weiter. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass mir weiche, zu elastische Hölzer nicht zusagen. Da habe ich wie gesagt bedenken beim vkm.

Im endeffekt soll die Kombi mir die Möglichkeit zur Entwicklung geben.

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BeitragVerfasst: Sonntag 16. Juni 2019, 19:58 
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Das VKM mit p1r funktioniert klasse.
Tempo ist vollkommen ausreichend und auch nicht viel langsamer als das Joo.
Das beste ist man kann das Tempo selbst steuern durch den flex. den das VKM hat.
Erst mit dem VKM kann ich jetzt so richtig variabel spielen.
Beim Joo war das Spiel mit der Noppe am Tisch schwieriger und die vH Abwehr weniger kontrolliert und schnittig. Nehme an das mit der vorhandabwehr klappt besser da das Tempo so gut dosiert werden kann.
Bei passivem Schlägen dämpft es, bei Aktiven geht es ab.
Es geht sowohl TS und auch Abwehr auf der Vorhand. Über den erzeugbaren Spin brauchen wir nicht reden.
Nicht ohne Grund ist das ein Holz, dass von abwehrern in der erweiterten weltspitze gespielt wird/wurde.

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Epos 1,9 - Castro - Cluster OX (mit Folie)


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